News

Do

08

Dez

2011

MAG – Mag ich oder mag ich nicht?

Eine Information zum jährlichen Mitarbeitergespräch (MAG) von Regine Neu.

 

Haben Sie schon die Einladung zu Ihrem MAG, diesem alljährlichen Rendez-Vous mit Ihrem direkten Vorgesetzten? Diesem von oberster Stelle vorbestimmten Termin, vielleicht  nicht immer ein Wunschtermin aber immer eine Chance für ein gutes Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Vorgesetzten? Versuchen Sie auf jeden Fall, aus dieser Situation das Beste zu machen. Packen Sie die Gelegenheit beim Schopf!

 

Teil 1 – Standortbestimmung

Soll/Ist-Vergleich zur Leistungsbeurteilung des vergangenen Jahres mit Einfluss auf die Lohnentwicklung. Der Vorgesetzte erläutert seine Beurteilung und der Mitarbeiter kann darlegen, wie er sich selbst und sein Arbeitsumfeld sieht. Es wird formuliert, welche Ziele angestrebt werden, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um diese zu erreichen und ob persönliche Ziele und Firmenziele vereinbar sind.

 

Teil 2 – Arbeitssituation

Hier ist die Gelegenheit zu äussern, wie wohl oder unwohl man sich an seinem Arbeitsplatz fühlt: Was hat sich gegenüber dem Vorjahr geändert? Denn ob ein Mitarbeiter mit seiner Arbeitsleistung erfolgreich ist oder nicht, kann abhängig davon sein, ob er sich mit der Arbeitssituation und den Aufgabenstellungen identifizieren kann. Führungskraft und Mitarbeiter können darüber unterschiedlicher Meinung sein, aber es gilt, diese offen darzulegen und zu diskutieren. 

 

Teil 3 – Zukunft

Aufgabe ist es, die gesetzten Ziele mit der Persönlichkeit des Mitarbeiters und mit seinem individuellen Entwicklungspotential in Einklang zu bringen, unter Berücksichtigung der beruflichen Anforderungen und der persönlichen Neigungen. Diese, auf die Zukunft ausgerichteten Ziele, werden als „Massnahmen zur Förderung des Mitarbeiters“ schriftlich festgehalten.


Gute Vorbereitung ist alles!

T:\CLARIANT\Personal\MAG-Leistungsbewertung


Hier finden Sie 4 hilfreiche Dokumente: Leistungsmerkmale, Bewertungsformular, Wegleitung und Ziel-vereinbarung.

Viele brauchbare Tipps finden Sie zunächst unter Wegleitung zum Mitarbeitergespräch. Zum Beispiel steht unter Pkt. 3 Verbindliche Vorgehensweise, dass das MAG einmal jährlich durchzuführen ist, dass das Gespräch vom direkten Vorgesetzten geführt wird, dass es in der Regel im Nov./Dez. stattfindet und dass das MAG ein partnerschaftlicher Dialog zwischen Vorgesetztem und Mitarbeitendem sein soll, der zum gemeinsamen Erreichen der Unternehmensziele beitragen soll. 

Dort steht auch: Vorgesetzter und Mitarbeiter bereiten sich auf das Gespräch vor und einigen sich in der Folge über die Beurteilung der Zielerreichung sowie der Leistungs- und Verhaltensmerkmale. Bei unterschiedlicher Beurteilung wird ein weiteres Gespräch mit dem nächsthöheren Vorgesetzten gesucht.

 

Weiterhin steht geschrieben, dass das Gespräch vom Vorgesetzten auf dem MAG-Formular festgehalten wird. Mitarbeitender, Vorgesetzter und  der nächsthöhere Vorgesetzte unterschreiben das Formular und bestätigen damit, dass das Gespräch stattgefunden hat und diese Personen Einsicht in das ausgefüllte MAG-Formular gehabt haben. 

Unter Pkt. 7 wird vermerkt: Das Gespräch ist eine Zusammenfassung und Standortbestimmung und ersetzt keineswegs den Dialog während des Jahres. In diesem Sinne sollte die Beurteilung für den Mitarbeiter auch keine Überraschungen bringen. Weiterhin wird folgender Punkt vorgegeben: Das leere MAG-Formular wird dem Mitarbeitenden rechtzeitig vor dem Gespräch durch den Vorgesetzten überreicht.

Auch die Dokumente Leistungsmerkmale und Zielvereinbarung  sollten gründlich durchgelesen werden, denn jeder muss hier erfassen, was auf ihn persönlich zutrifft. Gerade bei der  Zielvereinbarung sollte man versuchen, seine Chance wahrzunehmen. Dafür müssen jedoch sowohl die persönlichen Ziele als auch die Firmenziele bekannt sein.  

Für einen optimalen Abschluss der Vorbereitung kann man dasBewertungsformular ausfüllen. Jetzt hat man noch die Zeit, sich im Detail mit jedem Punkt auseinander zu setzen. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist von Vorteil, denn beim MAG wird Lob genauso ausgesprochen wie Kritik. Natürlich dient dieses Gespräch auch dazu, dass der Vorgesetzte seine Ansprüche an den Mitarbeiter ausdrückt, diese genau definiert und falls nötig Hilfe zur Verbesserung anbietet, z.B. durch gezielte Ausbildung.



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Mo

05

Sep

2011

SBB Gutscheinaktion bis 14. Oktober 2011

Bestellformular SBB Aktion 2011
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Sa

27

Aug

2011

Herbst-Event 2011 – Wir fahren mit Dante Schuggi

Dante Schuggi volle Kraft voraus Dante Schuggi volle Kraft voraus
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Fr

10

Jun

2011

Info-Veranstaltungen zum Sozialplan

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So

05

Jun

2011

Reges Interesse von deutschen Kolleginnen und Kollegen

Zu den angekündigten Terminen am 19. Mai 2011 in Reinach und am 25. Mai 2011 in Muttenz erschienen 10 bzw. 16 interessierte Kolleginnen und Kollegen. Vom Vorstand des AVCS waren jeweils mehrere Mitglieder vertreten. Die Herren Pahle (ZURICH Versicherungen Deutschland) und Walleit (ZURICH Versicherungen Schweiz) beantworteten kompetent alle gestellten Fragen.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Grenzgänger aus Deutschland.

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Di

19

Apr

2011

16. Ordentliche Mitgliederversammlung am 13. April 2011

Intensiver Gedankenaustausch bei schönstem Frühlingswetter

 

Die Veranstaltung wurde eingerahmt von einem Begrüssungs-Apéro und einem entspannten Ausklang hinterher. Die wesentlichen Informationen und Beschlüsse im Überblick:

 

Es waren 45 Personen anwesend, davon 39 AVCS-Mitglieder.

 

Folgende Tagesordnungspunkte wurden einstimmig genehmigt:

  • die Traktandenliste
  • das Protokoll der Vorjahres-Sitzung
  • die Berichte der Vize-Präsidenten Gert Ruder und Markus Gisler
  • die Berichte Kassa und Revision
  • die Erhöhung des Jahresbeitrags von CHF 80,- auf CHF 100,-
  • Ermächtigung des AVCS-Vorstands, neue Vorstandsmitglieder zu werben

 

Markus Gisler und Jürg Storrer werden in absehbarer Zeit ihre Tätigkeit in Frankfurt ausüben, Markus Gisler gibt das Amt des Vize-Präsidenten ab.

 

Folgende Informationsveranstaltungen sind in Vorbereitung

  • für die Mitarbeitenden, die von Teilschliessungen und Restrukturierung betroffen sind
  • zur Grenzgängervorsorge für Grenzgänger aus Deutschland

 

Es ist geplant, dass in diesem Jahr noch zwei weitere Ausgaben des FLASH erscheinen; ausserdem ist für Spätsommer/Herbst wieder ein AVCS-Event vorgesehen.

 

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Do

31

Mär

2011

Lohnverhandlungen bei Clariant in der Schweiz erfolgreich abgeschlossen

Am 30. März 2011 haben sich die Angestelltenvertretung EAV, die Betriebskommission und die Verantwortlichen der Geschäftsleitung auf eine durchschnittliche Lohnerhöhung von zwei Prozent geeinigt. Davon profitieren werden sowohl die im EAV als auch die nach GAV angestellten Kollegen/innen der Clariant Gesellschaften in der Schweiz. Die Erhöhung wird auf den 1. Mai 2011 wirksam.


Der AVCS-Vorstand und seine Vertreter/in in der Angestelltenvertretung EAV (AV EAV) haben sich intensiv und seriös auf die diesjährigen Lohnverhandlungen vorbereitet und die Verhandlungsdelegation mit griffigen Argumenten ausgerüstet. Im Vordergrund standen dabei die Loyalität, die Leistungsbereitschaft sowie die Professionalität der Clariant-Mitarbeitenden, die trotz schwieriger Umstände durch Restrukturierungsprojekte und dem damit verbundenen Stellenabbau das „beste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre“ für Clariant erarbeitet haben. Ebenfalls nicht vergessen wurde die Tatsache, dass wir alle bis Ende April 2010 noch unter dem Einfluss der 16 Monate langen Lohn-Nullrunde standen und daraus ein gewisser Rückstand aufzuholen war.


Gute Argumente und Verhandlungsgeschick der AV EAV und der AVCS


Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass insbesondere gute und griffige Argumente sowie ein taktisch geschicktes Verhalten der Verhandlungsdelegation AV EAV – allesamt erfahrene und engagierte AVCS-Vorstandsmitglieder – am Verhandlungstisch zu konkreten Ergebnissen führen: Die ausgehandelten zwei Prozent durchschnittliche Lohnerhöhung können sich selbst im Vergleich mit anderen Firmen der chemischen und pharmazeutischen Branche durchaus sehen lassen. Die Verhandlungsarbeit der AV EAV und der AVCS wurde in diesem Jahr auch durch die Betriebskommission unterstützt.


Erfreuliches Fazit

Die Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Geschäftsleitung verliefen in der Sache hart – aber jederzeit fair und konstruktiv. Unter Berücksichtigung aller Fakten werten wir vom AVCS-Vorstand das verhandelte Ergebnis als sehr positiv. 

 

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Mo

28

Mär

2011

Flash 01/2011 soeben erschienen

Der erste Flash in diesem Jahr wurde verschickt - gerade rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung am 13. April 2011. Wer ihn nicht per Hauspost bekommt, kann ihn hier downloaden (Flash-Archiv).

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Sa

19

Feb

2011

20 % Rabatt auf Musical "Ewigi Liebi" in Bern

Auch in Krisenzeiten kann gute Unterhaltung nicht schaden. Darum bieten wir unseren Mitgliedern bis zum 30. April 2011 20 % Rabatt auf die Vorstellungen im Wankdorf City Areal.

 

"Ewigi Liebi" ist DAS Musicalereignis in der Schweiz. Keine Inszenierung konnte in so kurzer Zeit so viele Besucher begeistern. Über eine halbe Million Menschen haben sich den Musical-Spass in Zürich und Bern bereits angeschaut. Aufgrund des enormen Erfolges wird die Saison jetzt bis Juni 2011 verängert. Von "Alperose" bis zum "Schwan" sind die Ohrwürmer grosser Schweizer Bands zu hören, geschickt verpackt in eine humorvolle und spannende Geschichte um Liebe, Verrat und Missverständnisse. Die renommiertesten Schweizer Musical-Darstellerinnen und -Darsteller präsentieren ein temporeiches, über zweistündiges Musik- und Theaterereignis für die ganze Familie, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Begleitet werden die Künstler von einer fünfköpfigen Live-Band.

 

Bestellabwicklung: Bitte wenden Sie sich direkt an ticketportal, die Tickets können online, über eine Hotline, per Fax oder per Post reserviert werden. Weitere Infos finden Sie hier:

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Mi

16

Feb

2011

Trügerisches Jahresergebnis 2010 – die schwere Last der Schweizer Standorte bleibt

Schön, dass es der Clariant AG als Konzern wieder besser geht. Das Ergebnis 2010 ist sehr positiv, es kann sogar ein stattlicher Gewinn ausgewiesen werden.

Mit dem angekündigten Abschluss der Restrukturierungen entsteht aber ein völlig falsches Bild in der Öffentlichkeit. Für uns an den Schweizer Standorten wurde der umfangreiche Stellenabbau bisher erst teilweise umgesetzt, das dicke Ende steht uns noch bevor. Viele der nahezu 500 Kolleginnen und Kollegen die von den Projekten "GANO/Milano", BU Textile PACE 2" und GTS Group R&D Transfer" betroffen sind, werden von der Umsetzung der Massnahmen und den damit leider auch verbundenen Kündigungen erst zu einem viel späteren Zeitpunkt betroffen sein. Unumstössliche Tatsache wird sein, dass getroffene Eintscheide des Managements - z. B. die grossen Teilbetriebsschliessungen in Muttenz und der Transfer von Forschung & Entwicklung von Reinach nach Frankfurt - spätestens bis Ende 2012 realisiert sein werden. Das ist unausweichlich.

Lesen Sie zu diesem Thema bitte die Medienmitteilung unserer Partnerorganisationen Angestellte Schweiz und Syna:

 

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So

13

Feb

2011

Infrapark Baselland, Comar heisst der erste Silberstreifen am Horizont

Tatsächlich, der auf dem Clariantareal in Muttenz kürzlich gegründete „Infrapark Baselland“ kann schon den ersten Erfolg verbuchen. So ist es doch Renaud Spitz (Landesleiter Clariant Schweiz) und seinem Team gelungen die Firma Comar Chemicals (Pty) Ltd von den Standortvorteilen des Infraparks zu überzeugen und vertraglich zu binden.

Wer sich nicht wundert, ist wenigstens erstaunt, dass es nun, über 9 Jahre nach dem Desaster mit der Nichtaufnahme der Produktion im Pickgebäude, plötzlich gelungen ist eine aussereuropäische Spezialchemiefirma anzusiedeln. Aus den in den vergangenen Jahren mühsamen und kaum anerkennenswerten Bemühungen für den Standort Muttenz im Allgemeinen (siehe dazu das Projekt GANO mit den umfangreichen Betriebsschliessungen) und die Umnutzung des Gebäudes 933 im Besonderen, resultiert nun nach nur knapp einem Jahr intensivem Standortmarketing dieser wirkliche Achtungserfolg.

Wenn auch einzelne Kritiker bemerken werden, dass ja nur ca. 30 neue Arbeitsplätze entstehen würden, so darf trotzdem festgestellt werden: bezüglich der Weiterentwicklung des Infraparks sieht man nun endlich das Licht am Ende des Tunnels, oder sogar den Silberstreifen am dunklen Horizont. / Gert Ruder

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Do

27

Jan

2011

Mitgliederrabatte

Im Dezember 2008 erschien die letzte Rabattliste, die gemeinsam für die Firmen Novartis, CIBA, Lonza und Clariant herausgegeben wurde. Betreut wurde sie durch Kurt Burri, der sich altershalber Ende 2008 von diesem Amt trennte. 

Die Rabattliste 2009 kann von Ihnen immer noch gebraucht werden. Für ein Update ist aber künftig die AVCS auf sich allein gestellt. Mit Sicherheit gültige und neue Angebote finden Sie neu auf unserer Homepage mit entsprechendem Link. Wir sind bestrebt, die Liste zu aktualisieren und vervollständigen. In Zweifelsfragen steht Ihnen Jürg Storrer (Tel. 7566) zur Verfügung.

Unser Renner im Angebot ist immer noch das Heizöl.

 

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Mo

13

Dez

2010

Informationen zur coop MULTI-Rechtschutzversicherung

Als Mitglied der AVCS können Sie von den äusserst vorteilhaften Kollektivbedingungen unserer Dachorganisation Angestellte Schweiz beim Abschluss einer coop  MULTI - Rechtschutzversicherung zum Preise von CHF 118.- profitieren. Sie sind interessiert?

Sie sind aber schon Versicherungsnehmer/In der coop MULTI - Rechtsschutzversicherung und tragen sich vielleicht mit dem Gedanken vom Angebot der „Beobachter Assistance“ gebrauch zu machen. Dann empfehlen wir Ihnen dringend die grossen Unterschiede zu vergleichen und hier zu lesen. Details siehehttp://www.angestellte.ch/multi-rechtsschutzversicherung-angestellte-schweiz.html 

 

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Mo

13

Dez

2010

Mitarbeiterangebot "Die Schweizermacher"

Hier ein aktuelles Angebot für die Musicalkomödie «Die Schweizermacher». 
Das Ensemble erhielt einen prominenten Neuzugang: Walter Andreas Müller schlüpft für «Die Schweizermacher» in Frauenkleider und schwingt als resolute Hauswartin Frau Galli den Staubwedel.

Es gibt 20% Rabatt auf alle Vorstellungen bis 27.02.2010 . Im beigefügten PDF und zugehörigen Saalplan erfahren Sie mehr. Die Bestellabwicklung läuft direkt zwischen dem Käufer und ticketportal. Die Tickets können online, über eine Hotline oder per Fax oder Post bestellt werden. Nähere Infos finden Sie auf dem PDF.

Möchten Sie persönlich das neue Musical der «Ewigi Liebi»-Produzenten sehen, so laden wir Sie zu «Die Schweizermacher» ein und offerieren zwei Karten an einem Datum Ihrer Wahl. Teilen Sie dies einfach dem Veranstalter baldmöglichst incl. Wunschdatum mit.

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Mi

08

Dez

2010

Flash 03/2010 soeben erschienen

Die dritte Ausagabe des Flash 2010 befindet sich in der Verteilung. Schwerpunktthema sind natürlich weiterhin GANO / Milano und der Industriepark Muttenz. Wer die Print-Ausgabe nicht abwarten möchte, kann sofort lesen in diesem PDF:

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Mi

24

Nov

2010

Kurzkommentar zum Industriepark Clariant

Heute am 24. November 2010 wurde auf dem Areal Muttenz der Clariant Produkte (Schweiz) AG der „Infrapark-Baselland“ gegründet, respektive darüber orientiert, dass er bereits am 1.1.2011 eröffnet wird.

Im Beisein von prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und vielen Vertretern aus den regionalen Wirtschaftsverbänden- und Netzwerken wurden durch den Country Head Renaud Spitz das Logo enthüllt und die Hintergründe, Ziele und Chancen für diesen Infrapark vorgestellt. Unter der Adresse: http://www.infrapark-baselland.com/  ist bereits eine Webseite aufgeschaltet auf der weitere Details entnommen werden können. Aus Sicht der AVCS ist das ein Schritt in die richtige Richtung, dies auch verbunden mit der Erwartung, dass mit dieser Massnahme „Infrapark“ auch einige durch das Projekt GANO/Milano  zur Disposition stehende Arbeitsplätze bei Clariant gerettet werden können. Einen ausführlichern Kommentar werden Sie Mitte/Ende Dezember in unserem AVCS Flash 3/2010 finden.

 

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So

14

Nov

2010

Bonbon für Musical-Fans

Sie sind Musical-Fan und arbeiten bei der Clariant in der Schweiz? Dann haben wir für Sie eine besondere Überraschung: 20% Rabatt auf das Comedy-Musical "Die Patienten" in Basel. Alles, was Sie hierzu wissen müssen, lesen Sie hier:

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Fr

15

Okt

2010

Schon wieder Stellenschock bei Clariant

Wie wir heute erfahren haben, bluten die Schweizer Standorte erneut aus. Näheres über unsere erste Reaktion erfahren Sie hier:

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So

12

Sep

2010

SBB-Gutschein Aktion - bis 14. Oktober 2010

Die AVCS freut sich, in Zusammenarbeit mit unserer Dachorganisation „Angestellte Schweiz“ dieses Jahr SBB-Gutscheine zu attraktiven Konditionen für unsere Mitglieder anbieten zu können. Damit für das kommende Jahr die von der SBB angekündigten Preiserhöhungen wenigstens teilweise aufgefangen werden.

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Mo

06

Sep

2010

Herbst-Event: Zur den alten Römern nach Augusta Raurica

Unser diesjähriges Herbst-Event führt uns diesmal in die Vergangenheit: Am 16. September zu den alten Römern nach Augusta Raurica. Einzelheiten dazu erfahren Sie beim Weiterlesen...

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Do

19

Aug

2010

Flash 02/2010 soeben erschienen

Die zweite Ausagabe des Flash 2010 befindet sich in der Verteilung. Schwerpunktthema sind natürlich weiterhin GANO / Milano und der Industriepark Muttenz. Wer die Print-Ausgabe nicht abwarten möchte, kann sofort lesen in diesem PDF.

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Di

17

Aug

2010

In eigener Sache...

...wenden sich unsere Vizepräsidenten Gert Ruder und Markus Gisler wieder einmal speziell an unsere Mitglieder:

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Fr

30

Jul

2010

Die Enttäuschung ist gross

Erstaunt aber auch sehr enttäuscht haben der AVCS-Vorstand und seine Mitglieder in der gewählten Angestelltenvertretung wiederum aus der Presse Neuigkeiten entnehmen müssen, die eigentlich zuerst intern kommuniziert werden sollten. Insbesondere die Aussage des CEO’s zur Forschung und Entwicklung im Interview der Basler Zeitung vom 30.7.2010 gibt doch Anlass zu erneuten Sorgen.

 

Verbunden mit der Tatsache, dass im Herbst ein weiterer Stellenabbau auch in der Schweiz zu erwarten ist drängt sich die Frage auf, wo die Perspektiven für die in der Clariant verbleibenden Mitarbeitenden wirklich sind.  

 

Die AVCS und die Angestelltenvertretung bedauern, dass die Mitarbeitenden und ihre gewählten Vertretungen ein weiteres Mal wichtige Firmeninterna zuerst der Presse entnehmen mussten. Wir fordern deshalb die Firma erneut auf, im Interesse einer guten Sozialpartnerschaft und einer "Corporate Governance", die Mitarbeitenden und ihre Vertretungen zuerst, oder wenigstens zeitgleich, mit den Medien und den Analysten zu informieren.


 

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Do

29

Jul

2010

Medienmitteilung

Clariant verkündete heute die positiven Geschäftsergebnisse des zweiten Quartals 2010 und geht vorausblickend von einem Umsatzwachstum in einem hohen einstelligen Prozentbereich für das gesamte Jahr 2010. Die laufenden Restrukturierungsmassnahmen GANO II / Milano werden fortgesetzt. Hinzu kommt gemäss Medienmitteilung von Clariant ein weiterer Stellenabbau.

Die AVCS und ihre externen Partner Angestellte Schweiz und Syna haben mit einer gemeinsamen Medienmitteilung auf die erneute Reduktion der Arbeitsplätze in der Schweiz sowie insbesondere auf die unfaire Kommunikationspolitik von Clariant auf Konzernstufe reagiert. Lesen Sie hier mehr:

 

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Do

01

Jul

2010

„Bündelitag“ die AVCS wünscht schöne Ferien !!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Besucher unserer Homepage 

Nachdem am vergangenen Samstag 26.6.2010 in Basel und Baselland bereits mit dem sogenannten „Bündelitag“ die Schulferien und die Reisezeit begonnen haben, werden nun nach und nach alle Schüler und ihre Eltern wenigstens vorübergehend vom Stundenplan befreit.

Die AVCS wünscht allen, die in den kommenden Wochen Ferien haben viel Spass und Freude, aber auch beste Erholung. Ob nah oder fern, alle, für Mitarbeiter wichtige Neuigkeiten zu Clariant in der Schweiz finden Sie wie immer hier.

 

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Di

22

Jun

2010

Angestellte begrüssen SP-Interpellation bezüglich Clariant

Jetzt muss die Regierung Farbe bekennen

Martin Rüegg von der SP-Fraktion (BL) hat heute per Medienmitteilung eine Interpellation an den Regierungsrat angekündigt. Darin verlangt er eine Einschätzung der Regierung bezüglich der Zukunft von Clariant und ihrem Gelände in Muttenz.

 

Die Angestellten Schweiz, die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS) und Syna unterstützen diese Interpellation und verlangen von der Regierung konkrete Antworten. Sie erwarten darüber hinaus, dass sich die Regierung aktiv für Lösungen zugunsten des Werkplatzes Muttenz einsetzt.Nach Clariant hat vergangene Woche auch Huntsman einen grösseren Stellenabbau in der Region Basel angekündigt, dabei ist erneut auch der Raum Schweizerhalle/Muttenz betroffen. Die Angestellten Schweiz, AVCS und Syna sehen die Zukunft dieser Region mehr denn je bedroht, wenn die Regierung jetzt nicht zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung handelt. Beispielsweise durch: 

-die aktive Unterstützung für die Realisierung eines Industrieparks

-eine gezielte Standortförderung

-die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen

-die Ansiedlung von Forschungs/Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen auf dem betroffenen Gelände

 

Für Rückfragen:

 Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS)Gert Ruder, Co-Präsident, Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 

Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation Angestellte Schweiz, 
Tel. 044 360 11 21, Natel 076 443 40 40
 

Ariane Modaressi, Kommunikation Angestellte Schweiz, 
Tel. 044 360 11 38, Natel 079 633 97 25
 

Franco Basciani, Regionalsekretär Syna Nordwestschweiz, Mobile 079 379 80 20

 

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Fr

11

Jun

2010

Neue Arbeitnehmerstiftungsräte der Pensionskasse

Der Stiftungsrat in der Clariant Pensionskasse wurde neu gewählt. Die AVCS kann sehr stolz auf das Resultat sein.

Neben den Bisherigen, François Schlessinger und Dominik Bücheler wurde auch neuClaudia Gredel in den Stiftungsrat gewählt, womit die AVCS drei von vier Sitzen inne hat. Ergänzt wird dieses Trio durch Philipp Herzog,  einem anerkannten und ausgewiesen Fachmann in Sozialversicherungsfragen, er hat das Spitzenresultat dieser Wahlen erreicht. Das Gesamtresultat der AVCS wird abgerundet durch das ebenfalls gute Abschneiden von Ursula Weber-Kälin, sie folgt schon auf dem 5.Rang und führt mit grossem Abstand die Liste der stellvertretenden Stiftungsräte an. Der AVCS Vorstand ist überzeugt, dass die Wähler auf wirkliche Kompetenz gesetzt haben. Wir gratulieren herzlich und wünschen allen Gewählten die nötige Kraft für dieses wichtigeAmt im Auftrag der Mitarbeitenden. 

Der AVCS Vorstand 

Nachtrag: nach ungenutzt abgelaufener Einsprachefrist (5 Tage) sind die Wahlen gültig.

 

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Mi

02

Jun

2010

Clariant geht auf einige Forderungen der Angestellten ein

Erste Erfolge lassen Clariant-Mitarbeitende hoffen 

(31.5.2010) Das Management von Clariant hat heute Abend schriftlich zu den im Rahmen der Konsultation eingereichten Vorschlägen der Arbeitnehmenden Stellung genommen. Die Angestelltenvertretung (AV), die Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS) sowie die beiden Arbeitnehmerorganisationen Angestellte Schweiz und Syna können dabei feststellen, dass Clariant auf einige wichtige Forderungen aus ihren Eingaben eingegangen ist:

 

Der gültige Sozialplan wird bis Ende 2013 verlängert und soll konsequent angewendet werden. Bei der Umsetzung stehen die Bedürfnisse der betroffenen Clariant-Mitarbeitenden im Vordergrund.

Betroffene Mitarbeitende können von internen und externen Weiterbildungsmassnahmen profitieren und werden von Clariant darin unterstützt. Auf Antrag der AV will Clariant im Einzelfall auch spezielle Fördermassnahmen prüfen.

Clariant ist bereit, auch weiterhin eng mit der AV zusammen zu arbeiten. Im Rahmen der regelmässigen Sitzungen werden die internen Sozialpartner laufend über den neuesten Stand im Projekt informiert und können weiterhin Einfluss nehmen und sich einbringen. Dies ist insbesondere bei der Ausgestaltung des Industrieparks Clariant von grösster Wichtigkeit. Obwohl die vom Clariant-Management gemachten Zugeständnisse eine gewisse Hoffnung auf eine sozialverträgliche Umsetzung der dramatischen Abbaupläne in Muttenz wecken, können sie indes nicht darüber hinweg täuschen, dass es weiterhin zentrale Forderungen seitens der AV, der AVCS sowie der Angestellten Schweiz und Syna gibt, welche zwingend zu erfüllen sind: Neben den durch die Firma bereits in Aussicht gestellten Outplacement-Massnahmen muss Clariant insbesondere auf die besonderen Bedürfnisse spezifischer Berufsgruppen eingehen.

Trotz der ablehnenden Haltung von Clariant bestehen die genannten Organisationen darauf, den betroffenen Mitarbeitenden die Dienstleistungen eines betriebsinternen Arbeitsmarktzentrums zur Verfügung zu stellen. Grösstes und wichtigstes Anliegen von AV, AVCS, Angestellte Schweiz und Syna aber ist es, auch inskünftig die verschiedenen Etappen des Projektes „GANO II“ konstruktiv und lösungsorientiert mitgestalten zu können. Sie wollen sich auch in Zukunft engagiert für konkrete und greifbare Erleichterungen zu Gunsten der betroffenen Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Nur so kann das übergeordnete Ziel erreicht werden: Keine Entlassungen von Clariant-Mitarbeitenden in die Arbeitslosigkeit.  Für Rückfragen


Michael Lutz, Regionalsekretär Chemie/Pharma Angestellte Schweiz, 

Mobile 079 798 68 41  

Franco Basciani, Regionalsekretär Syna Nordwestschweiz,

Mobile 079 379 80 20 

Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS), Markus Gisler, Co-Präsident,

Mobile 079 264 76 58

 

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Do

20

Mai

2010

Weichen für die Zukunft stellen – Am 10. Juni 2010 wird gewählt!

Vier Mitglieder der AVCS kandidieren für den Stiftungsrat der Pensionskasse. Alle sind mit diesem Amt vertraut und sozusagen "einschlägig vorbelastet" in Sachen besonderes Engagement für die Belange der Angestellten. Daher legt Ihnen der Vorstand der AVCS ans Herz: Entscheiden Sie sich für dieses erfahrene und leistungskräftige Team – in Ihrem eigenen Interesse.

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Fr

07

Mai

2010

Veranstaltungsangebot "Traumfrau Mutter"

Wir können Kultur-interessierten Kolleginnen und Kollegen ein attraktives Angebot zum Besuch des Theaterstücks «Traumfrau Mutter» machen, das vom 31. Mai bis 3. Juni in DAS ZELT auf der Rosentalanlage in Basel gastiert.

 

 

 

 

 

Die erfolgreiche Produktion ist das Tagebuch des Mutterdaseins. Mit viel Selbstironie präsentieren sechs Schweizer Schauspielerinnen und selbst Mütter – mit dabei Tonia Maria Zindel – ein Déjà-vu an Episoden und Alltagssorgen von Eltern für Eltern.

Es gibt 20% Rabatt auf verschiedene Vorstellungen. Die Bestellabwicklung läuft direkt zwischen dem Käufer und ticketportal. Die Tickets können online, über eine Hotline oder per Fax oder Post bestellt werden. Nähere Infos finden Sie auf diesem PDF:

 

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Mi

28

Apr

2010

Abschluss Konsultationsverfahren

Gestern fand der so genannte Runde Tisch zu Gano II statt: eine gemeinsame Sitzung der Clariant Geschäftsleitung, Vertreter der Angestelle Schweiz und der Vertragsgewerkschaften Syna und Unia sowie der Clariant Angestellten-Vertretungen BK und AV statt. Lesen Sie bitte die Medienmitteilung

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Mo

26

Apr

2010

Diesjährige Generalversammlung mit grosser Beteiligung

 Am 21. April 2010 fand die 15. ordentliche Generalversammlung der AVCS statt. Auf Grund der aktuellen Situation fand der Termin besondere Resonanz, 51 Mitglieder und 5 Gäste nahmen teil.

Nach dem Begrüssungs-Apéro berichteten die beiden Vize-Präsidenten Gert Ruder und Markus Gisler über das zurückliegende Geschäftsjahr und vermittelten einen Ausblick auf bevorstehende Aktivitäten unter den erschwerten Bedingungen der geplanten Teilschliessung des Standorts Muttenz. Auch Renaud Spitz, Country President, nahm ausführlich Stellung zu den Massnahmen, von denen Muttenz im Rahmen von GANO 2 betroffen sein wird.

 

Im Verlauf der Versammlung standen darüber hinaus verschiedene statuarische Geschäftsvorgänge auf der Traktandenliste. Alle zur Wahl stehenden Vorschläge fanden das volle Vertrauen der Versammlung, die Genehmigungen waren einstimmig.

Somit wurde auch der Vorstand in bestehender Besetzung für eine weitere Amtsperiode von 3 Jahren bis 2013 wieder gewählt. Die seit 15 Jahren bestehende und bewährte Regelung mit einer Doppelspitze aus 2 Vize-Präsidenten bleibt ebenfalls erhalten.

Nähere Details zur Versammlung erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des Flash.

 

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Fr

16

Apr

2010

Generalversammlung am nächsten Mittwoch / Start mit Apéro um 16:00 Uhr

Am kommenden Mittwoch um 16:45 Uhr findet unsere diesjährige Generalversammlung statt. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Gerne erwarten wir Sie zu einem Begrüssungsapéro ab 16:00 Uhr in Muttenz im Bau 906. Näheres erfahren Sie hier:

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Do

08

Apr

2010

Flash 01/2010 soeben erschienen

Der erste Flash des laufenden Jahres befindet sich in der Verteilung. Schwerpunktthema sind natürlich GANO und die Schliessung von Muttenz. Wer die Print-Ausgabe nicht abwarten möchte, kann sofort lesen in diesem PDF.

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Di

16

Mär

2010

Wie ist das Konsultationsverfahren bei Clariant bis jetzt genau abgelaufen?

Der schweizerische Gesetzgeber hat das Verfahren bei Massenentlassungen im Obligationenrecht (OR) unter  Art 335 d ff geregelt.

 Dort heisst es u.a. dass für Betriebe in der Schweiz mit über 300 Beschäftigten, dann eine Massenentlassung vorliegt wenn 30 Mitarbeiter oder mehr gekündigt werden soll. Diese Rahmenbedingung hat bereits vor GANO bei Clariant immer wieder zugetroffen, deshalb wurde schon Ende 2007 und dann im Juli 2009 zwischen AV/AVCS und Clariant ein Sozialplan ausgehandelt, der derzeit bis Ende 2012 Gültigkeit hat.

Im OR 335f ist die Konsultation wie folgt beschrieben:

Art. 335f 1  

3. Konsultation der Arbeitnehmervertretung  

1 Beabsichtigt der Arbeitgeber, eine Massenentlassung vorzunehmen, so hat er die Arbeitnehmervertretung oder, falls es keine solche gibt, die Arbeitnehmer zu konsultieren. 

2 Er gibt ihnen zumindest die Möglichkeit, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Kündigungen vermieden oder deren Zahl beschränkt sowie ihre Folgen gemildert werden können.  

3 Er muss der Arbeitnehmervertretung oder, falls es keine solche gibt, den Arbeitnehmern alle zweckdienlichen Auskünfte erteilen und ihnen auf jeden Fall schriftlich mitteilen:  

a. die Gründe der Massenentlassung;

b. die Zahl der Arbeitnehmer, denen gekündigt werden soll;c. die Zahl der in der Regel beschäftigten Arbeitnehmer;

d. den Zeitraum, in dem die Kündigungen ausgesprochen werden sollen.  

4 Er stellt dem kantonalen Arbeitsamt eine Kopie der Mitteilung nach Absatz 3 zu. 

Für den Vorstand der AVCS und ihre Vertreter in der gewählten AV hat Clariant am 15.2.2010 dieses Konsultationsverfahren de facto eröffnet, das hat die AV der GL auch mitgeteilt, gleichzeitig aber der Geschäftsleitung anlässlich der Sitzung vom 4.3.2010 auch dringend empfohlen die Eröffnung des Konsultationsverfahrens nach OR 335f auch als solche zu erklären. Dies ist nun am 9.3.2010 erfolgt.  Die AV/AVCS Vorgehensweise ist proaktiv und voll und ganz im Interesse aller betroffenen Mitarbeitenden, denn schon am 3.3.2010 hat sie ein 8seitiges Strategiepapier "Zukunftsperspektiven 2010 bis 2012" bei der Geschäftsleitung eingereicht. Dieses Papier enthält 13 Vorschläge und Möglichkeiten, wie die Kündigungen beschränkt und die Folgen gemildert werden können.

 

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Fr

12

Mär

2010

Vorankündigung 15. ordentliche Mitgliederversammlung

Gemäss unseren Statuten geben wir Ihnen den Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung bekannt: 


Mittwoch 21. April 2010, 16:00 Uhr im Bau 906 / Z 303

 folgen sie der Beschilderung ! 

 


Anträge zuhanden der Mitgliederversammlung sind bis am Mittwoch den 24.März 2010 an den Vorstand  einzureichen. Die Traktandenliste und das Protokoll der 14. ordentlichen Mitgliederversammlung wird Ihnen 2 Wochen vor der Versammlung zugestellt. 

Eingeladen sind alle Aktivmitglieder und solche, die gerne Mitglied werden möchten. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

 

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Fr

05

Mär

2010

Stellungnahme der AVCS zu der Demo vom 11. März 2010

Die Kräfte zugunsten der Betroffenen bündeln  

Die Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS) ist ob der enormen Anzahl Stellen, welche in Muttenz in den nächsten Jahren gestrichen werden sollen, tief betroffen. Weil die grundsätzliche Entwicklung aber schon im Vorfeld absehbar war, hat die AVCS früh angefangen, die negativen Auswirkungen für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen mit konkreten Forderungen an die Geschäftsleitung zu mildern. Dafür setzt die AVCS ihre ganze Schaffenskraft ein.

Nach der Ankündigung des Clariant-Managements, dass in Muttenz 400 Stellen gestrichen werden sollen, war der Schock bei der AVCS gross. Die vielen öffentlichen Hinweise liessen zwar schon im Vorfeld der Bilanz-Medienkonferenz vom 16. Februar 2010 Schlimmes erahnen, aber dass der Stellenabbau derart dramatisch ausfallen würde, war auch für die AVCS überraschend. Entsprechend besorgt und enttäuscht reagierte die AVCS denn auch.  

Wirkungsvolle Forderungen eingereicht

Bereits vor der Bilanz-Medienkonferenz hat die AVCS den Stier an den Hörnern gepackt und ein Strategiepapier „Zukunftsperspektiven 2010 – 2012“ erarbeitet und der Geschäftsleitung übergeben. Darin sind zahlreiche konkrete Forderungen formuliert, die allesamt auf ein übergeordnetes Ziel hinwirken: Keine Entlassungen von Clariant-Mitarbeitenden in die Arbeitslosigkeit. 

Konstruktive Mitgestaltung der schwierigen Zukunft

Die AVCS, und mit ihr auch die Exponenten der AVCS in der Angestelltenvertretung Clariant, will sich mit aller Schaffenskraft dafür einsetzen, um die schwierige Zukunft der Mitarbeitenden am Standort Muttenz konstruktiv mitgestalten zu können. Damit das ambitiöse Ziel der AVCS-Strategie erreicht werden kann, braucht es rasch lösungsorientierte und faire Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern und der Geschäftsleitung. Sowohl die AVCS als auch ihre Exponenten innerhalb der Angestelltenvertretung Clariant sprechen sich ausdrücklich für die Grundrechte der Clariant-Mitarbeitenden aus. Zu diesen gehört selbstverständlich auch die persönliche Entscheidung, ob die Protestaktion vom 11. März 2010 unterstützt werden soll oder nicht. Deshalb verzichtet der AVCS-Vorstand auch auf einen konkreten Aufruf in die eine oder andere Richtung.

 

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So

21

Feb

2010

Medienmitteilung Angestellte Schweiz

Solidaritätsbekundung - die Branchenkonferenz Chemie/Pharma fordert, dass Clariant-Mitarbeiter nicht in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Was wird aus dem Produktionsstandort Schweiz? Lesen Sie hier:

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Do

18

Feb

2010

Zur Zusammenarbeit

Der AVCS Vorstand bedauert die Aufkündigung der gemeinsamen Gespräche zwischen den Sozialpartnern (Angestelltenvertretung, Betriebskommission, Geschäftsleitung) durch die Betriebskommission

 

Bisher führten die Sozialpartner der Clariant Gesellschaften in der Schweiz, d. h. die Angestelltenvertretung, die Betriebskommission und die Geschäftsleitung, im Sinne einer gelebten Sozialpartnerschaft jeden Monat ein Gespräch. Die Betriebskommission hat nun der Geschäftsleitung mitgeteilt, dass sie ab sofort nicht mehr an den gemeinsamen Gesprächen aller drei Parteien teilnehmen wolle. Der AVCS Vorstand bedauert diesen Schritt der Betriebskommission ausserordentlich. Er kann nicht verstehen, dass die Betriebskommission dies ausgerechnet in dieser schwierigen Zeit tun will. Gerade jetzt muss es doch darum gehen, mit gebündelten Kräften die besten Lösungen für die betroffenen Mitarbeitenden zu finden!

 

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Di

16

Feb

2010

Erneut massiver Stellenabbau bei Clariant:

Angestellte fordern: Keine Entlassungen in die Arbeitslosigkeit! 

Der Worst-Case ist eingetroffen. Clariant wird am Standort Muttenz bis 2012 insgesamt 400 Stellen abbauen. Die Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz und die Angestellten Schweiz sind erschüttert und sehen den Chemie-Standort Schweiz als bedroht. Sie fordern das Management auf, alles Erdenkliche zu tun, damit keine Mitarbeitenden in die Arbeitslosigkeit entlassen werden müssen. 

 

Die Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS) hat bei der Geschäftsleitung bereits letzte Woche ihr Strategiepapier "Zukunftsperspektiven 2010 – 2012“ eingereicht und wollen gemeinsam mit den Angestellten Schweiz umgehend mit der Firma in Verhandlungen treten. Denn jetzt ist eine proaktive Mitwirkung angesagt, um die bestmöglichsten Zukunftsperspektiven für die Betroffenen zu gewährleisten. 

 

Oberste Zielsetzung der AVCS und der Angestellten Schweiz ist, dass keine Clariant-Mitarbeitenden in die Arbeitslosigkeit entlassen werden müssen.  

Für Rückfragen: 
Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (
AVCS)Gert Ruder, Co-Präsident, Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 

Angestellte SchweizMichael Lutz, Regionalsekretär, Mobile 079 798 68 41

 

 

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So

14

Feb

2010

Richtigstellung zum BAZ Artikel vom 12.2.2010

Bei Clariant steigt die Nervosität, schreibt Dieter Bachmann in seinem BAZ Artikel. Richtig und korrekt ist auch das Stimmungsbild bei Clariant in der Schweiz, das er darin abgibt. Was aber den Beschrieb der verschiedenen Organisationen der Personalvertretungen betrifft bedarf hier aber einer Korrektur.

Es ist nämlich so: Allein die gewählte Angestelltenvertretung (AV) vertritt die rund 1100 Mitarbeiter im Einzelarbeitsvertrag (EAV) gegenüber der Geschäftsleitung der Clariant Gesellschaften in der Schweiz.

Die Angestellten Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS) ist ein interner Personalverein, der allen Clariant Mitarbeitern für eine Mitgliedschaft offen steht und der wiederum als ganze Mitgliederorganisation (MO) bei Angestellte Schweizhttp://www.angestellte.ch/ angeschlossen ist. Die Kandidierenden der AVCS haben 2008 die AV-Wahlen gewonnen, denn alle wurden gewählt.Der Vorstand der AVCS hat ein ausgezeichnetes Einvernehmen mit dem Regionalsekretär von „Angestellte Schweiz“ und arbeitet eng mit ihm zusammen. Das im BAZ Artikel erwähnte Strategiepapier aber, das übrigens „Zukunftsperspektiven 2010-2012“ heisst und bereits am 11.2.2010 an die Clariant Geschäftsleitung zur Stellungsnahme eingereicht wurde, ist alleine und ausschliesslich innerhalb des Kreises der AVCS und ihrer Vertreter in der AV entstanden.

 

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Do

11

Feb

2010

Die Unsicherheit bei Clariant nimmt kein Ende

Angestellte rüsten sich für den Worst-Case

 

Bei Clariant ist zu befürchten, dass in Zukunft weitere Stellen abgebaut werden. Die Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz und die Angestellten Schweiz haben deshalb eine Zukunftsstrategie entwickelt. Die Clariant-Angestellten blicken sorgenvoll in die Zukunft. Wiederholt haben sich Management und Verwaltungsrat öffentlich zu der Zukunft des Unternehmens geäussert. Dabei liessen sie durchblicken, dass der Abbau von Stellen und das Schliessen von Standorten auch in der Schweiz möglich ist. Konkrete Massnahmen für die Standorte Muttenz und Reinach bleiben indes ein gut gehütetes Geheimnis.

 

Worst-Case Strategy

Die AVCS und die Angestellten Schweiz haben deshalb eine „Worst-Case Strategy“ erarbeitet. Übergeordnetes Ziel ist, dass keine Clariant-Mitarbeitenden in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Vielmehr sollen die Zukunftsperspektiven von allenfalls betroffenen Personen verbessert und die Schweizer Standorte gesichert werden.  

 

 

Sollte auch die Schweiz von der Schliessung ganzer Abteilungen oder Produktionsstätten betroffen sein, so ist mit der Angestelltenvertretung ein Motivationskonzept  für diejenigen zu erarbeiten, welche den Betrieb in den betroffenen Abteilungen auf Zeit noch sicherstellen. Sie sollen von zusätzlichen Leistungen profitieren.  

Für Rückfragen: 
Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (
AVCS)Gert Ruder, Co-Präsident, Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 

Angestellte SchweizMichael Lutz, Regionalsekretär, Tel. 061 260 20 10, Mobile 079 798 68 41

 

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Do

04

Feb

2010

Angestelltenvertetung handelt gute 2,5% mehr Lohn aus

Nachdem die Angestelltenvertretung der Clariant im letzten Sommer bereits erfolgreich einen neuen Sozialplan ausgehandelt hat, ist ihr auch bei den Lohnverhandlungen ein beachtlicher Erfolg gelungen:

Die Löhne der Angestellten im Einzelarbeitsvertrag werden um 2,5% angehoben. 2% werden individuell verteilt, 0,5% betreffen den Bonus. „Wir sind stolz auf dieses Resultat“, sagt Gert Ruder, der Präsident der Angestelltenvertretung und der Angestelltenvereinigung AVCS. „Wir hatten im letzten Jahr eine Nullrunde und wollten diesmal eine deutlich spürbare Erhöhung der Löhne, um wenigstens einen Teil des damaligen Verlustes ausgleichen zu können. Das haben wir erreicht.“ Mit der Erhöhung um 2,5% bewegen sich die Clariant-Löhne wiederum in ähnlichen Grössenordnungen wie die vergleichbarer Betriebe. Das ist wichtig, denn gerade in Zeiten der Restrukturierung ist Clariant darauf angewiesen, gute und motivierte Mitarbeitende an sich binden zu können.

 Die neuen Löhne werden nicht rückwirkend auf den 1. Januar 2010 gültig, sondern erst ab dem 1. Mai 2010. Dies ist der Fall, weil Clariant den Rhythmus an die Gepflogenheiten der Branche anpassen möchte.  

Für Rückfragen: 

Angestelltenvereinigung AVCS, Gert Ruder, Präsident, Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 

Angestellte Schweiz, Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation, 
Tel. 044 360 11 21, Mobile 076 443 40 40

 

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Fr

29

Jan

2010

Zu den neuesten Pressemeldungen

Sehr erstaunt haben der AVCS-Vorstand und seine Mitglieder in der gewählten Angestelltenvertretung über das Wochenende vom 24.1.2010 aus der Sonntagspresse entnehmen müssen, dass auch im laufenden Jahr bei Clariant wiederum mehrere Hundert Stellen abgebaut werden sollen. Darunter sind auch solche, die bisher noch nicht kommuniziert wurden.

Die AVCS und die Angestelltenvertretung bedauern, dass die Mitarbeiter und ihre gewählten Vertretungen ein weiteres Mal wichtige Firmeninterna zuerst der Presse entnehmen mussten. Wir fordern deshalb die Firma auf, im Interesse einer guten Sozialpartnerschaft und einer "Corporate Governance", die Mitarbeiter und ihre Vertretungen zuerst, oder wenigstens zeitgleich, mit den Medien und den Analysten zu informieren.

 

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Di

15

Dez

2009

In eigener Sache....

...zum Ausklang des Jahres wenden sich unsere Vizepräsidenten Gert Ruder und Markus Gisler noch einmal speziell an unsere Mitglieder:

 

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Mo

14

Dez

2009

Flash 02/2009 soeben erschienen

Gerade rechtzeitig zum Jahresende ist er fertig geworden, "der Weihnachts-Flash" und wird z. Z. an alle Kolleginnen und Kollegen verteilt. Wer die Print-Ausgabe nicht abwarten möchte, kann sofort lesen in diesem PDF

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Do

19

Nov

2009

Clariant schliesst Produktionsstandorte und baut weiter Stellen ab

Angst und Unsicherheit bleiben bestehen

Clariant gab heute Donnerstag, 19. November 2009, bekannt, dass weitere 570 Stellen gestrichen und weltweit Produktionsstätten geschlossen werden sollen. Betroffen davon ist auch das in unmittelbarer Nähe der Schweiz gelegene Werk in Hüningen (Frankreich) mit rund 260 Mitarbeitenden. Diese Massnahme wird die schon jetzt angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt der Region Basel noch weiter verschärfen. Die Angestellten­vereinigung der Clariant AVCS und die Angestellten Schweiz sind betroffen über diesen Schlies sungsentscheid und fühlen sich solidarisch mit ihren Kollegen in Hüningen.

Schweizer Standorte (noch) nicht betroffen

Obwohl derzeit keine Massnahmen zu den beiden Schweizer Standorten Muttenz und Reinach angekündigt sind, geht die Angst um. 

Niemand weiss, wohin die Reise von Clariant geht und welche weiteren Standorte – auch in der Schweiz – noch geschlossen werden. Angekündigt jedenfalls ist, dass auch im Jahr 2010 weitere Standorte überprüft werden sollen. Die Angestellten fragen sich bange: Wie viele Stellen wird es noch treffen?

Offenheit und Transparenz statt Salamitaktik

Der über längere Zeit von Clariant durchgeführte Abbau in Raten verschärft die Situation bei Clariant weiter. Die jahrelange Ungewissheit und Unsicherheit schlagen den Angestellten stark aufs Gemüt. Sie wollen endlich wissen, wann das alles ein Ende hat und was sie konkret noch zu erwarten haben.

Die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz AVCS und die Angestellten Schweiz fordern das Clariant-Management daher auf, ihre Mitarbeitenden endlich vollumfänglich über die geplanten zukünftigen Strukturen zu informieren. Eine offene und transparente Kommunikation gegenüber den eigenen Angestellten muss doch auch im ureigensten Interesse des Unternehmens sein. Denn es sind die motivierten Mitarbeitenden, welche die Rendite erarbeiten, die das Management und die Aktionäre anstreben.

Ferner fordern AVCS und die Angestellten Schweiz:

> Sollte es aufgrund der Werkschliessung in Hüningen zu Verlagerungen von Arbeitsplätzen kommen, so sind diese Stellen zuerst intern auszuschreiben, damit die französischen Kollegen eine Chance auf eine Weiter beschäf tigung haben.

> Neben den zahlreichen Massnahmen zur Restrukturierung des Konzerns ist das Clariant-Management dringend angehalten, auch Massnahmen für die verbleibenden Mitarbeitenden zu ergreifen. Denn sie schaffen mit ihrer Arbeitskraft und Motivation die Grundlage für das Überleben von Clariant.

Für Rückfragen:

Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS), Gert Ruder, Copräsident, Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59

Markus Gisler, Copräsident AVCS, Tel. 061 469 79 97, Mobile 079 264 76 58

Angestellte Schweiz, Michael Lutz, RegionalsekretärTel. 061 260 20 12, Mobile 079 798 68 41

 

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Di

22

Sep

2009

Clariant-Sozialplan: Betriebskommission unter Murren doch dabei

Am 10. Juli gaben die Angestellten Schweiz und die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz AVCS bekannt, dass die Verhandlungen zum Sozialplan 2010 zu einem guten Abschluss gekommen waren. Dieser Sozialplan führt die Leistungen des aktuellen Sozialplans fort und bringt zusätzlich Verbesserungen bei der Altersteilzeit, der Teilzeitarbeit und der Regelung der Boni. Die Angestelltenvertretung und die Angestellten Schweiz hatten mit diesem Sozialplan ihre realistisch gesteckten Ziele erreicht und deshalb den Sozialplan sofort unterschrieben. Die gewerkschaftliche Betriebskommission hingegen hatte die Verhandlungen als gescheitert betrachtet und diese bereits am Vortag verlassen mit der Drohung, das Schiedsgericht anzurufen.

Mitte September hat nun die Betriebskommission den Sozialplan doch noch unterzeichnet. Somit sind alle Sozialpartner im Boot. 

Ohne murrende Nebengeräusche ging die Nachunterzeichnung aber leider nicht vonstatten. Die Gewerkschaft Unia kritisiert in ihrer Zeitschrift „Input“ (Ausgabe 3 2009), dass die Angestelltenvertretung viel zu zahm verhandelt und nicht mit der Betriebskommission zusammengespannt habe. Fakt ist, dass die Angestelltenvertretung im Gegensatz zur Betriebskommission erfolgreich verhandelt hat und dass die Angestelltenvertretung jederzeit bereit war, gemeinsam ein gutes Ergebnis auszuhandeln. Es war ja die Betriebskommission, welche die Verhandlungen verlassen hat. Zu denken geben muss eine Aussage von Unia-Gewerkschafter Corrado Pardini im erwähnten Input-Beitrag. Er sagt: „Angestelltenverbände vertreten die Ansicht, dass eine Betriebskommission zwischen Geschäftsleitung und der Belegschaft vermitteln müsse, einen Interessensausgleich schaffen müsse zwischen den Sozialpartnern.“ Pardini ist der Meinung, diese Auffassung sei „grundlegend falsch“. Was, so fragen die Angestellten Schweiz und die Angestelltenvertretung von Clariant zurück, ist denn sonst der Zweck und das Ziel von Verhandlungen?

 

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Mo

07

Sep

2009

Aus- und Weiterbildungsangebot Weiterbildungsnetzwerk Chemie/Pharma

Liebe Mitglieder,

Sie erhalten mit separater Post das Aus- und Weiterbildungsangebot des Weiterbildungsnetz werks Chemie/Pharma.  Es handelt sich um Kurse für die Persönlichkeitsentwicklung, die wir Ihnen wärmstens empfehlen können. Für Sie als Mitglied der AVCS sind diese Kurse kostenlos.

Da die Teilnehmerzahl für diese Kurse auf maximal 15 Personen beschränkt ist, sollten Sie sich bei Interesse raschmöglichst anmelden. Das Anmeldeformular finden Sie auf der Homepage der Angestellten Schweiz (www.angestellte.ch).

Mit freundlichen Grüssen,  der AVCS-Vorstand

 

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Mo

24

Aug

2009

Flash 01/2009 soeben erschienen

Manche Dinge brauchen eben etwas länger - wie die erste Ausgabe unseres Magazins Flash in diesem Jahr. Man könnte auch sagen: Gut Ding will Weile haben! Womit wir zum Ausdruck bringen möchten, dass uns diese Ausgabe gefällt. Immerhin wurde sie an die neue Optik der Homepage angeglichen. Und die Inhalte sind natürlich gewohnt aktuell und informativ. Gerne können Sie uns mitteilen, ob Ihnen die neue Aufmachung und die gebotenen Themen gefallen - oder auch nicht. Konstruktive Kritik kann nie schaden. Nun lesen Sie selbst - gerne auch sofort in diesem PDF

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Di

18

Aug

2009

Herbst-Event: Zur Van-Gogh-Ausstellung nach Basel!

 

Es ist soweit. Unser diesjähriges Herbst-Event ist "in trockenen Tüchern"! Wir gehen zur Vincent-van-Gogh-Ausstellung ins Kunstmuseum Basel. Und zwar am 4. und 16. September in zwei separaten Gruppen à 25 Personen. Wie Sie in den Genuss dieser aussergewöhnlichen Veranstaltung kommen, lesen Sie hier...

 

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Do

09

Jul

2009

Sozialplan Clariant nah am Ziel: Angestelltenvertretung verhandelt zuversichtlich weiter

Seit Mai laufen bei Clariant die Verhandlungen zwischen der Angestelltenvertretung, der Betriebskommission und dem Arbeitgeber für einen neuen Sozialplan. Dieser soll ab 2010 den aktuellen ablösen, der Ende Jahr ausläuft. Die Betriebskommission, hat heute entschieden, aus diesen Verhandlungen auszusteigen. Die Angestelltenvertretung bedauert diesen Schritt des gewerkschaftlichen Verhandlungspartners. Sie teilt die Beurteilung der Verhandlungen durch die Betriebskommission allerdings überhaupt nicht. Aus ihrer Sicht sind die Verhandlungen nämlich auf gutem Weg. „Wir sind schon ganz nah am Ziel“, ist Gert Ruder, der Präsident der Angestelltenvertretung und der Angestelltenvereinigung, überzeugt. Die Angestelltenvertretung wird die Verhandlungen auf jeden Fall weiterführen. Sie ist zuversichtlich, schon bald einen guten neuen Sozialplan für die Mitarbeitenden der Clariant abschliessen zu können. Die Angestelltenvertretung vertritt 70% der Mitarbeiter von Clariant.

Für Rückfragen:

Angestelltenvereinigung AVCS, Gert Ruder, Präsident 
Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 

Angestelltenvereinigung AVCS, Markus Gisler, Vizepräsident
Tel. 061 469 79 97, Mobile 079 264 76 58 

Angestellte Schweiz, Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation 
Tel. 044 360 11 21, Mobile 076 443 40 40

 

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Mo

06

Jul

2009

Townhall-Meeting vom 3.7.2009 in Muttenz:

Eine neue Art zu kommunizieren, aber nicht nur gute Nachrichten für die Mitarbeitenden. Derzeit wird in der Clariant eine neue Qualität der Information etabliert.

Die Angestelltenvertretung, der AVCS Vorstand, aber sicher auch viele Mitarbeiter begrüssen diese neue Art der Kommunikation mit Informationen aus erster Hand. Dabei wird nicht nur die Möglichkeit des Interviews auf dem Intranet gepflegt, sondern auch, und das ist besonders bemerkenswert, der direkte Kontakt mit einer Grosszahl der Mitarbeiter, erstmals im Townhall-Meeting vom 3.7.2009 in Muttenz

CEO Hariolf Kottmann orientierte an diesm Anlass in deutscher Spache, so dass ihn das Gros der Mitarbeiter verstehen konnte, er nahm kein Blatt vor den Mund; klar und scho nungs los analysierte er die heutige Situation unserer Firma. Er zeigte Weg und Ziel auf, wie er die Zukunft der Firma sichern will. Dass im Rahmen des Projekts Clariant „unumgängliche Massnahmen“ umgestzt werden müssen, wurde aus seiner Darstellung klar. Während seines ganzen Referats erschien der CEO glaubwürdig, engagiert und zielstrebig. Er sagt was er denkt, und tut was er sagt. Seine Sicht der Dinge konnte und kann aus seinen Ausführungen nachvollzogen werden. Ernüchtert und enttäuscht mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass der Personalabbau auch im nächsten Jahr weitergehen wird, dass nach der 2. Welle unausweichlich wei tere Wellen folgen werden. Bis Ende 2010 werden mehr als 2000 Stellen abgebaut sein. Der CEO legte allerdings Wert darauf, dass die Betroffenen fair und anständig behan deln würden.

In diesem Zusammenhang drängen Angestelltenvertretung und AVCS-Vorstand auf einen raschen Abschluss der derzeit laufenden Sozialplan gespräche, möglichst schon an der nächsten Sitzung vom 9.7.2009. Angestelltenvertretung und AVCS-Vorstand haben der Firma schon vor Monatsfrist signalisiert, wie ein unterschriftsreifes Angebot von Clariant aussehen müsste. In schwierigen Zeiten gibt ein guter Sozialplan allen Mitarbeitenden ein Minimum an Sicherheit, eine Perspektive für die weitere Lebensplanung, aber auch das nötige Vertrauen in den Arbeitgeber.

 

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Mo

22

Jun

2009

Schon wieder sollen bei Clariant in der Schweiz 41 Stellen gestrichen werden.

Angestellte fragen sich bange: Wie lange kann das noch gut gehen?

In regelmässigen Abständen wird bei Clariant vom Mitarbeiterbestand Scheibe um Scheibe abgeschnitten. Noch bevor die letzte Restrukturierung, der 150 Stellen zum Opfer fallen, vollständig abgewickelt ist, und trotz der teilweisen Einführung von Kurzarbeit, wird schon wieder ein Abbau von 41 Arbeitsstellen angekündigt. Diesmal sind 28 Mitarbeiter betroffen und es ist mit 19 Entlassungen zu rechnen. Weitere Schnitte sind zu erwarten. Das geht an die Substanz. 

Die Angestelltenvereinigung Clariant, die Angestelltenvertretung Clariant und die Angestellten Schweiz fragen sich denn auch: Wie lange kann das noch gut gehen? Die erwähnten Angestelltenorganisationen fordern den CEO von Clariant, Hariolf Kottmann, auf, den Entscheid nochmals zu überdenken. Er hat doch selber gesagt, dass der Konzern finanziell nicht in der Klemme stecke. Wenn die Sanierung des Unternehmens vorwiegend über fortlaufenden Stellenabbau passieren soll, dann ist das für die Arbeitnehmerorganisationen keine akzeptable Strategie. Sie erwarten von Hariolf Kottmann, dass er auch andere Wege ernsthaft in Betracht zieht.

Zum Glück verhandelt die Angestelltenvertretung in diesen harten Zeiten für die Clariant-Mitarbeitenden einen neuen Sozialplan für die kommenden Jahre. Die Verhandlungen sollten im Juli zum Abschluss kommen. Für die Angestelltenorganisationen ist klar: Sie wollen einen Sozialplan, der mindestens so gut ist wie der aktuelle, der Ende Jahr ausläuft

 

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Di

16

Jun

2009

Gert Ruder neuer EWC-Vizepräsident!

Gert Ruder wurde gestern 15.6.2009 als neuer Vizepräsident des Europäischen Betriebsrats der Clariant (EWC) gewählt.

Gestern wurde unser Freund und Kollege AV-Präsident und AVCS-Vize Gert Ruder mit 17 zu einer Stimme ehrenvoll ins Amt des Vizepräsidenten des europäischen Betriebsrats der Clariant (EWC) gewählt. Der Vizepräsident des EWC ist der höchste Mitarbeitervertreter der Clariant in Europa.

 

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Fr

05

Jun

2009

Sozialplangespräche, noch weitere Sitzung nötig

Gestern Donnerstag, am 4.6.2009 fand eine weitere Runde der Sozialplangespräche für die Verlängerung respektive Neuauflage des Sozialplanes statt. In einer durchaus konstruktiven Atmosphäre gab es eine weitere Annäherung der Standpunkte unter den Sozialpartnern. Zur weiteren Bereinigung offener Fragen ist im Juli eine weitere Sitzung vorgesehen. Die AV-Verhandlungsdelegation (M. Gisler, G. Ruder, F. Schlessinger) ist zuversichtlich, dass in Bälde in unserer Firma auch für die Zeit ab 1.1.2010 ein guter, fairer und allseits tragfähiger Sozialplan vorhanden ist. Die AV/AVCS-Verhandlungs­delega tion macht sich weiter stark für Sie und wird weiter berichten.

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Di

12

Mai

2009

Sozialplangespräche laufen weiter

Heute Dienstag, den 12.Mai 2009 fand die Fortsetzung der Sozialplangespräche bei Clariant statt. Die Sozialpartner nahmen an der heutigen zweiten Sitzung Stellung zu den am 6.5.09 eingebrachten Vorschlägen. In mehreren Punkten, wie den materiellen Forderungen, sowie der Lauffrist des Sozialplanes 2010 und der Festlegung des Kündigungsschutzalters bestehen derzeit noch grosse Differenzen, die einer Annäherung der Standpunkte bedürfen. Zentrale Punkte für die AV-Gesprächsdelegation (Regine Neu, Markus Gisler und Gert Ruder), sind und bleiben das Kündigungsschutzalter und die Laufzeit für der Sozialplan 2010. Für die Differenzbereinigung sind im Juni weitere Sitzungen terminiert. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Mo

11

Mai

2009

Neuauflage des Clariant Sozialplanes in der Schweiz

Der derzeit gültige Sozialplan läuft Ende 2009 aus. Die AVCS und die AV hat seit Dezember 2008 immer wieder öffentlich gemeinsam mit Angestellte Schweiz aber auch schriftlich bei der Geschäftsleitung die Verlängerung des Sozialplanes bis 2012 gefordert. Nun haben am 6.5.09 die Gespräche für eine Neuauflage begonnen, dabei wurden auch die weiteren Termine festgesetzt. Seitens der internen Personalorganisationen, also AV und BK, aber auch der Clariant Geschäftsleitung wurden die Standpunkte und Forderungen deponiert, zu denen an den folgenden Gesprächen Stellung genommen wird. Die Delegation der AV und mit ihnen die AVCS wird sich mit vollem Engagement für die bestmögliche Zukunftslösung einsetzen. Übrigens so, wie wir anlässlich der Mitgliederversammlung vom 29.4.09 den Auftrag erhalten haben. Das nächste Gespräch ist am 12. Juni, wir werden anschliessend weiter berichten.

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Mo

11

Mai

2009

14. ordentliche AVCS Mitgliederversammlung vom 29.4.2009

Neue Zusammensetzung des Vorstandes, Änderung von Art.7 der Statuten und Kritik an der Konzern- und Geschäftsleitung

Anlässlich der 14.ordentlichen Mitgliederversammlung wurden alle statutarischen Geschäfte ordnungsgemäss erledigt und dem Vorstand durch die zahlreich anwesenden Mitglieder Décharche erteilt. Durch den Abgang von zwei Vorstandsmitglieder(J.P.Zeyer und H.Waldmeier) zu anderen Firmen in neue berufliche Herausforderungen, musste ausserhalb des dreijährigen Wahlturnus eine Nachwahl durchgeführt werden. Mit der einstimmig beschlossenen Änderung von Art. 7 der Statuten öffnet sich die AVCS auch den Clariantmitarbeitern die dem GAV unterstellt sind. Einige kritische Äusserungen über die Konzern- und Geschäftsleitung waren aus den Jahresberichten der beiden Vizepräsidenten zu hören.

Für das Vereinsjahr 2008/2009 setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: die beiden Vizepräsidenten Gert Ruder und Markus Gisler (bisher), Kassierin Irma Meienhofer (neu), Aktuar François Schlessinger (bisher), Uwe Haubrichs und Jürg Storrer (bisher). Als weitere wertvolle Ergänzung wurde Regine Neu ebenfalls in den Vorstand gewählt. Damit, das heisst mit R. Neu und I. Meienhofer sind die Frauen nun endlich angemessen im AVCS Vorstand vertreten. Aus den Jahresberichten der Vizes konnten folgende wesentlichen Aussagen entnommen werden.Sinngemäss durchzogen bezeichnete G. Ruder die Zeit zwischen den beiden Mitgliederversammlungen 2008 und 2009. Am 1. September 2008 wurde, angestossen durch eine Initiative des AVCS Vorstandes, erstmals die Angestelltenvertretung EAV in den Clariantgesellschaften in der Schweiz durch Wahl bestimmt und alle sieben Kandidierenden unserer AVCS wurden gewählt. Die Mitbewerber einer gewissen Interessengruppe hatte das Nachsehen. Kaum waren am 10.9.08 die AV Wahlen validiert und die gewählte Vertretung in Amt und Würde wurden wir schon erstmals auf die Probe gestellt. Die Vernehmlassung zum Projekt MyTime mit einer Frist von knappen 10 Tagen wurde zur echten Herausforderung, der wir uns aber absolut gewachsen zeigten, denn wir haben HR auf viele Punkte aufmerksam gemacht, die nicht genügend berücksichtigt waren und die bei der Umsetzung des Projektes Probleme geben würden. Teilweise wurde durch HR auf unsere Kritik eingegangen, andernteils aber auch nicht und siehe da, es wurden im Laufe der Umsetzungsphase etliche Korrekturen nötig die, hätte man auf die AV & AVCS gehört, hätten vermieden werden können. Jedenfalls ist durch die etwas holperige Projektorganisation und die entsprechend mangelhafte interne Kommunikation viel unnötiger Ärger entstanden, vielleicht sind sogar neue Ungerechtigkeiten auszumachen, auf jeden Fall muss diese Angelegenheit MyTime weiterhin aufmerksam beobachtet werden. Die AV bleibt am Ball. Ende September hat der damalige CEO Jan Secher, eben dieser CEO der noch 2007 angekündigt hat, jetzt komme Wind in die Clariant Segel, genau diese Segel gestrichen und dies sogar noch bevor er den Beweis für den Erfolg mit dem Projekt 2010 antreten musste.Auf den Einen folgt ein Anderer, ab Oktober 2008 wurde Hariolf Kottmann durch den VR als CEO eingesetzt. Ihm geht der Ruf eines knallharten Sanierers voraus, genau das was wir in der Folge stark zu spüren bekommen haben. Die monatlichen CEO Letters haben eine deutliche Sprache gesprochen und haben auch bis heute an Deutlichkeit und Härte der Aussagen nicht abgenommen. Ende November wurde für die neue AV ein zweitägiges Seminar durchgeführt mit dem Ziel diese neue Personalvertretung für die kommenden Aufgaben zu stärken. Das Motto der Angestellten Schweiz heisst ja „wir machen uns stark für Sie“ so war es denn auch für die AV, denn das Seminar wurde durch AS gestaltet und organisiert ebenso hat AS die Hälfte der Seminarkosten getragen. Die andere Hälfte durften wir der Firma verrechnen. Alle Teilnehmenden waren vom Kurs begeistert und haben wirklich davon profitiert. Neben rechtlichen Aspekten, Verhandlungstaktik, Umgang in speziellen und schwierigen Situationen haben wir uns im Seminar auch auf die damals zu erwartenden ersten Lohnverhandlungen eingestellt und die Forderung und Vorgehensweise abgesprochen. Schon wenige Tage später wurde der Traum von Lohnverhandlungen abrupt gestoppt, denn die Firma hat am 3. Dezember 08 die bekannte Nullrunde für die Saläre 2009 angekündigt. Erstmals zeigt die konsequente Haltung des neuen CEO s eine für alle Mitarbeiter schmerzhafte Wirkung. Die AVCS hat das nicht kommentarlos hingenommen, sondern schon am nächsten Tag mit den Angestellten Schweiz eine gemeinsame Medienmitteilung herausgegeben und dort erstmals öffentlich die Verlängerung der Sozialplanes bis 2012 und diverse Arbeitsplatzsichernde Massnahmen verlangt. Am 22.1.2009 hat die AV einstimmig beschlossen an die CPS GL schriftliche Forderungen einzureichen, für den Erhalt der Arbeitsplätze, die Einführung von Kurzarbeit dort wo möglich und insbesondere auch die Verlängerung des Sozialplanes bis 2012, dies neben anderen zusätzlichen Massnahmen. Gleichentags ist wiederum eine gemeinsame Medienmitteilung der AVCS und der Angestellten Schweiz erschienen dieses Mal mit dem Titel „Stellen bei Clariant akut gefährdet, Angestelltenvertretung lanciert Arbeitsplatzinitiative“. Am 27.1.09 lässt Herr Kottman die Katze aus dem Sack und kündigt die Streichung von weiteren 1000 Stellen an. Wiederum reagiert die AVCS mit einer Medienmitteilung und protestiert gegen den Abbau. Dann geht es Schlag auf Schlag: am 11.2.09 wird der EWC informiert am 12.2.09 wird durch A. Meile und S. Christen das Konsultationsverfahren bei Massenentlassungen eröffnet. Die Delegation der AV erfährt bei dieser Gelegenheit erstmals die Namen der von Abbaumassnamen betroffenen Mitarbeiter. In einigen Fällen hatte die AV mit ihren Interventionen Erfolg, von den ursprünglich genannten 61 betroffenen EAV Mitarbeitern sind am Ende des Konsultationsverfahrens noch 54 übrig geblieben. Leider wurde auch trotz schriftlichem Protest der AVCS der Entscheid eines Abteilungsleiters einem AV Kollegen zu kündigen durch die GL geschützt. Am 17.Februar war Bilanzpressekonferenz die AVCS meldet sich wieder mit einer Medienmitteilung „Clariant streicht 132 Stellen in der Schweiz“ und mit weiteren Medienmitteilungen, die alle auf dieser hompage nachgelesen werden können, hat sich die AVCS immer wieder gemeinsam mit Angestellte Schweiz kritisch an die Öffentlichkeit gewandt. Aufgrund verschiedener auch höchst zweifelhafter Vorkommnisse auf dem Firmenareal, verbunden mit einer miserablen Kommunikation der Geschäftsleitung dazu, war wenigstens zwischenzeitlich Feuer unter dem Dach der Clariant und der AVCS. Es ist nun zu hoffen, dass die durch den AVCS Vorstand getroffenen Massnahmen genügend Wirkung für die zukünftige positive Entwicklung unserer Angestelltenvereinigung zeigen werden und dass der soziale Dialog mit der GL zukünftig in einer höheren Liga mit restauriertem Vertrauen weitergepflegt werden kann. Es sind schon hoffnungsvolle Zeichen auszumachen. Sehr viel pointierter äusserte sich Markus Gisler in seinem bereits legendären „Bericht aus Reinach“, der auch mit den Untertiteln „die Sicht der Dinge aus der Froschperspektive“ und „le charme discret du change“ bezeichnet war. Einige Ausschnitte daraus möchten wir Ihnen liebe Leserinnen und Leser nicht vorenthalten.

le charme discret du change

Die noch einzige Konstante in unserer Firma ist der Wechsel: Was mir auch in unserer kurzlebigen Zeit immer noch zu denken gibt, ist die geringe Halbwertszeit der obersten Chefs: Ein Konzernchef hält bei Clariant etwa 1.7 Jahre, wir hatten deren sieben in zwölf Jahren. Gut, werden Sie sagen, so wird es uns wenigstens nicht langweilig. Betrachten wir die Wechsel der Divisionsleiter der Division TLP, so wird es uns schon beinahe etwas schwindlig, diese verweilen noch deutlich kürzer in Ihrem Job, sie halten im Schnitt gerade gut 12 Monate: Dennefeld – Gontha – Piringer – Royer – Brandenberg – Lütgendorf: der sechste Divisionsleiter in 5 Jahren. Ich wüsche dem neuen, Herrn Lütgendorf ein langes und erfolgreiches Wirken in seinem neuen Job, wir könnten es brauchen.Leider kommen und gehen nicht alle Chefs mit leeren Händen. Die meisten, scheint es, beginnen ihren Job mit einer neuen Reorganisation und verlassen uns mit einer Abfindung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Reorganisationen sind Operationen am Körper einer Firma. Seit sechs Jahren wird bei uns operiert, mal mit mal ohne Narkose auf eine Rehabilitation wird meist verzichtet. Ein wenig später ist der Chirurg ausgewechselt und es wird dann fröhlich weiter geschnitten. Um Himmels Willen, ist man versucht zu betteln, verschafft uns doch ein Bisschen Kontinuität, wir möchten uns einmal nicht mehr um uns, sondern um unsere Produkte und Kunden kümmern.

Schwarzseher und andere Propheten

Wenn wir ehrlich sind, rechnen wir schon seit dem letzten Herbst ständig mit dem Schlimmsten. Allmonatlich hat Harriolf Kottmann, unser CEO mit seinen Mitarbeiter­briefen und Interviews regelmässig den Teufel an die Wand gemalt. Er müsse die Belegschaft durchschütteln um sie aufzuwecken, meinte er dazu gegenüber einem Reporter.Ich habe den Verdacht, dass da jemand seine Sache schon etwas zu gut gemacht hat. Es ist seine erste Reorganisation bei Clariant, wir aber werden seit sechs Jahren geschüttelt. Vielleicht sollte man der Belegschaft nicht nur den schweren Sturm schildern, indem sich unsere Firma befindet, sondern vermehrt auch auf den schwachen Silberstreif am Horizont hinweisen.Das Vertrauen in die Zukunft der Firma ist vielen Mitarbeitern in den vergangenen Jahren regelrecht verloren gegangen. Von denen, die einst stolz waren, für Clariant zu arbeiten, haben viele resigniert. Die Alten hoffen auf eine baldige Pensionierung. Viele stimmen mit den Füssen ab und verlassen diese Firma. Darunter viele Hoffnung- und Leistungsträger zwischen 35 und 45 Jahren. Aber wie das Beispiel unseres Kassiers zeigt, gehen nicht nur die Jüngeren.

Wie viele weitere Reorganisationen können wir uns noch leisten?

Also, ein neuer Chef bringt eine neue Strategie, diese bedarf dann einer neuen Reorgani sation, das führt zu einem neuen Organigramm, zu erneuten Umzügen und, bei uns im TechCenter fast immer zu Umbauten. Warum müssen bei jeder Reorganisation ständig Leute im TechCenter hin- und rochieren, müssen ständig Labors und Büros verlegt und umgebaut werden? Ein Umbau verleiht einer Reorganisation in den Augen der Betroffenen den Anschein des Definitiven. Die Brücken sind verbrannt, es gibt kein Zurück. Gibt es doch, wie wir aus langer Erfahrung wissen, trügt hier der Schein, es geht genau bis zur nächsten Reorganisation. Die meisten Clariant-Mitabeiter haben ein Telefon und einen PC mit Netzanschluss. Warum braucht auch heute ein Chef die Büros seiner Schäfchen immer noch wie vor 100 Jahren nett aufgereiht in seiner direkten Umgebung? Okay, lassen wir die Büros noch einmal umziehen, aber warum dann auch noch die Labors? Hier sind Umbau und Umzug doch wirklich teuer. Zwei meiner Kollegen, ich hatte es schon ein andermal an dieser Stelle vermeldet, sind infolge Reorganisationen nach drei Umzügen ihrer Labors im TechCenter wieder am selben Ort gelandet. Insgesamt sind unsere Forschungs-Labors in den letzten 14 Jahren zwischen Bau 88 im St.Johann und heute im TechCenter zwischen drei- und sechsmal umgezogen. Wie in den voran gegangenen Jahren hat die Mitgliederversammlung mit einem geselligen Apéro ihren Abschluss gefunden.

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Mi

11

Mär

2009

Sozialplan muss nun dringend verlängert werden

Hariolf Kottmann, der CEO von Clariant, kündigt seine Restrukturierungspläne lieber in den Medien an, als dass er sie (zuerst), wie es der Grundsatz von Treu und Glauben eigentlich erfordert, mit den Sozialpartnern bespricht. Kürzlich hat er gegenüber dem Finanznachrichtendienst www.icis.com gesagt, dass es sehr wahrscheinlich sei, dass zusätzlich zum Abbau von 1350 Stellen weltweit weitere „Pakete“ folgen würden, und zwar eines Mitte und eines Ende Jahr. Vom zweiten Paket sei das darbende Leder-, Textil- und Papierchemie-Geschäft betroffen, vom dritten alle Bereiche. Auf der erwähnten Website ist auch nachzulesen, dass Hariolf Kottmann der Meinung ist, dass „unsere Leute geschüttelt und geweckt“ werden müssten. Ihr Verhalten passe nicht mehr ins dynamische und komplexe Umfeld von Clariant. Mit Verlaub, Herr Kottmann, das ist höchst unfair! Zumindest für die Schweizer Mitarbeiter können die Angestelltenvertretung und die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz bezeugen, dass die Mitarbeiter nicht schlafen. Sie könnten es in der momentan angespannten Situation wohl auch nicht, denn sie haben Angst um ihre Stelle. Und Angst um ihre Stelle haben sie nicht, weil sie Fehler gemacht hätten, sondern weil das stets wechselnde Management in den letzten Jahren nicht immer klug gehandelt hat (z. B. was Akquisitionen betrifft). 

Die Ankündigung von weiteren Abbauwellen ist aus zwei Gründen für die Angestellten eine eigentliche Hiobsbotschaft:

- Einmal mehr herrscht Aktivismus bei Clariant: Die nächsten Entlas sungen sind schon geplant, bevor man geprüft hat, was die letzten Entlassungen bewirkt haben.

- Der aktuelle, griffige Sozialplan läuft Ende Jahr aus. Alle Mitarbeitenden, die später gekündigt werden, werden von ihm also nicht mehr profitieren können. Darum fordern die Angestelltenvertretung, die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz sowie der Dachverband Angestellte Schweiz die Geschäftsleitung ultimativ auf, den bestehenden Sozialplan bis ins Jahr 2012 zu verlängern. Sie haben diese Forderung schon mehrmals vorgebracht und erwarten nun endlich eine Antwort. Denn nur mit einem klaren Bekenntnis seitens Clariant, auch in Zukunft ein sozialer, fairer und verlässlicher Arbeitgeber zu sein, können die in der Firma verbleibenden Mitarbeiter wieder Vertrauen fassen.

Die Angestelltenvertretung, die Angestelltenvereinigung und die Angestellten Schweiz möchten an dieser Stelle noch betonen, dass sie weiterhin auf den Verhandlungsweg setzen. Allfällige Kampfmassnahmen würden sie nicht mittragen.

Für Rückfragen: Angestelltenvereinigung AVCS, Gert Ruder, Präsident, 
Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 

Angestelltenvereinigung AVCS, Markus Gisler, Vizepräsident, 
Tel. 061 469 79 97, Mobile 079 264 76 58 

Angestellte Schweiz, Michael Lutz, Regionalsekretär, 
Tel. 061 260 20 12, Mobile 079 798 68 41

 

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Fr

06

Mär

2009

AV Clariant und AVCS nehmen Stellung

An alle Mitarbeiter der Clariant, 

Die Gewerkschaft Unia hat den Mitarbeitenden der Clariant in der Schweiz am 5.3.09 Flugblätter mit Vorwürfen gegen die Angestelltenvertretung (AV) und gegen die Angestellten-Vereinigung der Clariant in der Schweiz (AVCS) verteilt. AV und AVCS nehmen dazu wie folgt Stellung:

• EAV-Mitarbeiterversammlungen zum Projekt Clariant

Die AV informiert anlässlich der beiden Informationsveranstaltungen zum Projekt Clariant sowie zum gültigen Sozialplan. Anlass dieser Veranstaltungen ist das Ende des Konsultationsverfahrens, welches bei Massenentlassungen vorgeschrieben ist. Das von Unia kritisierte Motto „Der Sozialplan greift“ stellt dabei eine Tatsache dar: Von den Restrukturierungen betroffene Mitarbeitende können auf die guten und weitgefächerten Leistungen des Sozialplans zurückgreifen. Ein Sozialplan übrigens, der ausschliesslich zwischen der AVCS und der Geschäftsleitung ausgehandelt wurde, weil sich BK und Unia geweigert hatten, diesen mitzuverhandeln.

• Richtungsänderung der AV?

Der Vorwurf, die AV hätte eine Kehrtwende ausgeführt, ist haltlos. Nach wie vor kämpfen AV und die AVCS dafür, dass möglichst viele Arbeitsplätze bei Clariant erhalten werden können. Sie tun dies allerdings am Verhandlungstisch, im Rahmen der Legalität und unter Einbezug aller Fakten.

Da Clariant in allen Verhandlungsrunden und auch zum Abschluss des Konsultationsverfahrens keinen Zweifel daran gelassen hat, dass es zu Kündigungen kommen wird, setzen sich AV und die AVCS nun mit aller Kraft dafür ein, dass alle Restrukturierungsmassnahmen sozial verträglich und fair ablaufen. Und sie blicken in die Zukunft: Der Ende 2009 auslaufende Sozialplan muss unbedingt bis ins Jahr 2012 verlängert werden. Zudem sollen wirtschaftlichen Problemen wo immer möglich mit den bekannten Massnahmen wie Abbau von Mehrzeiten und Kurzarbeit begegnet werden.

Was Unia also eine Richtungsänderung nennt, nennen AV und AVCS eine in die Zukunft orientierte Arbeit, bei der es nur ein einziges Ziel gibt: Möglichst gute Bedingungen für alle Mitarbeitenden der Clariant in der Schweiz.

• Fairplay auf allen Stufen

AV, AVCS und ihre externe Partnerorganisation Angestellte Schweiz setzen auf Verhandlungen. Denn nur partnerschaftliche, themenbezogene und faire Gespräche zwischen den Sozialpartnern bringen den Mitarbeitenden der Clariant unter dem Strich tatsächlich etwas. Polemik und Effekthascherei haben deshalb weder bei AV noch bei AVCS und Angestellte Schweiz einen Platz.

Nochmals als Reminder: Dies ist eine Stellungnahme für die Clariantmitarbeiter und keine Medienmitteilung.

 

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Fr

06

Mär

2009

Vorankündigung: 14. ordentliche Mitgliederversammlung

Gemäss unseren Statuten geben wir Ihnen den Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung bekannt:

Mittwoch 29. April 2009, 
16:15 Uhr Auditorium, Bau 904 EG

Anträge zuhanden der Mitgliederversammlung sind bis spätestens fünf Wochen vorher, d.h. am Mittwoch den 25.März 2009 an den Vorstand einzureichen. Die Traktandenliste und das Protokoll der 13. ordentlichen Mitgliederversammlung wird Ihnen 2 Wochen vor der Versammlung zugestellt. Eingeladen sind alle Aktivmitglieder und solche, die gerne Mitglied werden möchten.

Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

 

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Di

17

Feb

2009

Statt 1'000 Stellen streicht Clariant deren 1350

Stellenabbau bei Clariant. Wie viele sollen es denn noch sein?

Während die Angestelltenvertretung der Clariant intern informiert wurde, dass weltweit 1'000 und in der Schweiz 132 Stellen abgebaut werden sollen, nahm der Clariant-CEO Hariolf Kottmann anlässlich der Medienkonferenz vom 17. Februar 2009 indes ganz andere Zahlen in den Mund: Plötzlich ist von weltweit 1'350 Stellen die Rede. Und die Schweiz soll mit 150 abzubauenden „job positions“ ihren Beitrag dazu leisten. Erstaunlicherweise spricht auch die Medienmitteilung der Clariant vom 17. Februar 2009 von 1'000 abzubauenden Stellen.

Die Angestelltenvertretung der Clariant in der Schweiz, die Angestelltenvereinigung AVCS und die Angestellten Schweiz nehmen mit Befremden von der widersprüchlichen Informationspolitik von Clariant Kenntnis und fragen sich, wie ernst das Clariant-Management die Sozialpartnerschaft und die Interessen ihrer Angestellten tatsächlich nehmen. Die Forderungen seitens der Angestellten sind klarDie Forderungen der Angestelltenvertretung Clariant in der Schweiz, der Angestelltenvereinigung AVCS und der Angestellten Schweiz bleiben indes klar und transparent: Verlängerung des Sozialplans, ein Einstellungsmoratorium, eine Job-Börse, Job-Rochaden, Kurzarbeit und Altersteilzeit. Und dies, bevor Stellen abgebaut werden. Wir erwarten von der Geschäftsleitung der Clariant, dass sie im Rahmen des Konsultationsverfahrens auf den von der Angestelltenvertretung bereits im Januar 2009 deponierten Massnahmenkatalog eintritt und im konkreten Gespräch mit den gewählten Angestelltenvertretern tragbare Lösungen sucht.  Die Angestelltenvertretung ist nach wie vor gewillt, den Weg hin zu konstruktiven Lösungen zusammen mit dem Arbeitgeber zu gehen. Das Unternehmen Clariant wird auch in Zukunft auf gute Arbeitskräfte angewiesen sein. Wenn es nun gelingt für die Krise kreative Lösungen zu finden, wird Clariant auf dem Arbeitsmarkt weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.  Für Rückfragen: Angestelltenvereinigung AVCS, Gert Ruder, Präsident, Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 Angestellte Schweiz, Michael Lutz, Regionalsekretär, Tel. 061 260 20 12, Mobile 079 798 68 41

 

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Mo

16

Feb

2009

Streichung von 132 Stellen bei Clariant in der Schweiz

Clariant will in der Schweiz 132 Stellen abbauen – von 1000 weltweit. Diese Massnahme soll auf jeden Fall durchgezogen werden, erst dann sei für die verbleibenden Mitarbeitenden Kurzarbeit in Betracht zu ziehen. Für die Angestelltenvertretung der Clariant in der Schweiz, die Angestelltenvereinigung AVCS und die Angestellten Schweiz ist dieses Vorgehen – bei allem Verständnis für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten – doppelt ein Skandal und nicht akzeptabel. Erstens hat Clariant schlicht die falsche Reihenfolge gewählt.


Die Logik gebietet, dass zuerst Kurzarbeit geprüft wird, um Arbeitplätze zu erhalten. Zweitens werden die Schweizer Angestellten nicht gleich behandelt wie ihre Kollegen in Deutschland oder Frankreich: Dort ist Kurzarbeit nämlich bereits eingeführt worden. Die Angestelltenvertretung der Clariant, die Angestelltenvereinigung AVCS und die Angestellten Schweiz haben das Management von Clariant schon mehrfach aufgefordert, mit ihnen in Dialog zu treten – sie stiessen bisher auf taube Ohren. Im Januar haben sie ein Bündel von Massnahmen vorgeschlagen, welche zum Zweck haben Lösungen zu suchen, die möglichst alle Arbeitsstellen im Unternehmen sowie das Einkommen der Angestellten sichern. Nämlich: eine Verlängerung des Sozialplans, ein Einstellungsmoratorium, eine Job-Börse, Job-Rochaden, Kurzarbeit und Altersteilzeit. Die Angestelltenvertretung, die Angestelltenvereinigung AVCS und die Angestellten Schweiz fordern die Geschäftsführung der Clariant nochmals mit Nachdruck auf, zu den eingereichten Massnahmen Stellung zu nehmen und mit der Angestelltenvertretung sofort über diese Vorschläge zu verhandeln. Es geht nun um das Schicksal von Clariant in der Schweiz und von jeder und jedem Angestellten des Unternehmens. Die Angestelltenvertretung ist gewillt, den Weg hin zu konstruktiven Lösungen zusammen mit dem Arbeitgeber zu gehen. Das Unternehmen Clariant wird auch in Zukunft auf gute Arbeitskräfte angewiesen sein. Wenn es nun gelingt, für die Krise konstruktive Lösungen zu finden, wird Clariant auf dem Arbeitsmarkt weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Für Rückfragen:

Angestelltenvereinigung AVCS, Gert Ruder, Präsident, Tel. 061 469 64 42, Mobile 079 318 76 59 
Angestellte Schweiz, Michael Lutz, Regionalsekretär, Tel. 061 260 20 12, Mobile 079 798 68 41

 

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Mo

26

Jan

2009

Clariant will 1000 Stellen streichen - Angestelltenvertretung akzeptiert Stellenabbau nicht

Was vom Clariant-CEO Hariolf Kottmann lange angedeutet worden ist, soll jetzt wahr werden: Clariant will die Krise mit einem Abbau von weiteren 1000 Stellen meistern. Für die Angestelltenvertretung in der Schweiz ist dieses Vorgehen inakzeptabel. Sie hat der Geschäftsführung am 22. Januar ein Bündel von Massnahmen vorgeschlagen, welche zum Zweck haben Lösungen zu suchen, die möglichst alle Arbeitsstellen im Unternehmen sowie das Einkommen der Angestellten sichern (siehe Medienmitteilung vom 22. Januar). Vorgeschlagen sind eine Verlängerung des Sozialplans, ein Einstellungsmoratorium, eine Job-Börse, Job-Rochaden, Kurzarbeit und Altersteilzeit. Ein Opfer haben die Angestellten bereits gebracht, indem sie gänzlich auf eine Lohnerhöhung verzichten mussten.


 Was vom Clariant-CEO Hariolf Kottmann lange angedeutet worden ist, soll jetzt wahr werden: Clariant will die Krise mit einem Abbau von weiteren 1000 Stellen meistern. Für die Angestelltenvertretung in der Schweiz ist dieses Vorgehen inakzeptabel. Sie hat der Geschäftsführung am 22. Januar ein Bündel von Massnahmen vorgeschlagen, welche zum Zweck haben Lösungen zu suchen, die möglichst alle Arbeitsstellen im Unternehmen sowie das Einkommen der Angestellten sichern (siehe Medienmitteilung vom 22. Januar). Vorgeschlagen sind eine Verlängerung des Sozialplans, ein Einstellungsmoratorium, eine Job-Börse, Job-Rochaden, Kurzarbeit und Altersteilzeit. Ein Opfer haben die Angestellten bereits gebracht, indem sie gänzlich auf eine Lohnerhöhung verzichten mussten. Die Angestelltenvertretung, die Angestelltenvereinigung AVCS und die Angestellten Schweiz fordern die Geschäftsleitung der Clariant auf, mit der Angestelltenvertretung unverzüglich über diese Vorschläge zu verhandeln. Erst dann und unter Mitwirkung der Angestelltenvertretung soll über konkrete Massnahmen entschieden werden.

Für Rückfragen: Angestelltenvereinigung AVCS, Gert Ruder, Präsident, Tel. 061 469 64 42, Natel 079 318 76 59

 

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Mi

21

Jan

2009

Stellen bei Clariant akut gefährdet – Angestelltenvertretung lanciert Arbeitsplatzinitiative

Hariolf Kottmann, der CEO von Clariant, hat in den Medien „tiefe Einschnitte“ angekündigt. Das kann nichts anderes heissen, als ein massiver Stellenabbau. Für die Angestelltenvertretung wäre dies absolut inakzeptabel. Sie fordern, Lösungen zu suchen, welche möglichst alle Arbeitsstellen im Unternehmen sowie das Einkommen der Angestellten sichern.

Zu diesem Zweck haben sie am 22. Januar der Geschäftsleitung von Clariant ein ganzes Bündel von Massnahmen vorgeschlagen:

• Verlängerung des Sozialplans 2007 bis Ende 2012.
• Einstellungsmoratorium: Ab sofort sollen, auch bei Firmenaustritten, keine Einstellungen mehr gemacht werden.
• Freie Stellen sollen intern ausgeschrieben werden. Dazu ist ein Job-Börse im Intranet und auf Stellwänden einzurichten.
• Es sollen Job-Rochaden ermöglicht werden.
• Statt Angestellte zu entlassen soll Kurzarbeit eingeführt werden, wenn nötig auch über einen längeren Zeitraum. Nur so kann sichergestellt werden, dass dem Unternehmen das notwendige Know-how erhalten bleibt, um für die Zukunft gerüstet zu sein.
• Einführung von Altersteilzeit. So können Stellen und Know-how erhalten werden.

Die Angestelltenvereinigung AVCS und die Angestellten Schweiz unterstützen diese Vorschläge voll und ganz. Sie sind überzeugt, dass sie am besten geeignet sind, die momentan schwierige Lage zu meistern. Sie erwarten von der Unternehmensleitung, dass sie die Vorschläge ernsthaft prüft und mit der Arbeitnehmervertretung über die Umsetzung verhandelt.


Für Rückfragen:

Angestelltenvereinigung AVCS, Gert Ruder, Präsident, Tel. 061 469 64 42, Natel 079 318 76 59

Angestellte Schweiz, Michael Lutz, Regionalskretär Chemie/Pharma, Tel. 061 260 20 12, Natel 079 798 68 41

 

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Fr

26

Dez

2008

Aktuelles von der AVCS

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

 

Es ist schwierig in unserer derzeitigen Situation noch Optimismus zu empfinden. Wir, die AVCS und mit ihr die AV, versuchen es trotzdem und berichten wie folgt:

 

Zwar sind wir in den letzten fünf Jahren einiges an Kummer gewöhnt. In den letzten Monaten haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Dem Desaster in der Finanzwirtschaft folgt eine weltweite Rezession, die, was nicht verwundert, auch vor Clariant nicht Halt macht. In den Mitteilungen und Briefen unseres neuen CEO, Hariolf Kottmann, wurden wir alle auf das Szenario eingestimmt: Clariants aktuelle Lage wird beklagt und es werden harte Restrukturierungen und Massnahmen angekündigt. Eine ist schon unterwegs: die Nullrunde. Am 3. Dezember haben wir sie schmerzlich zu spüren bekommen, als uns Clariant mitteilte, dass sie die „Lohnrunde für 2009 aussetze“.

 

 

Zur Nullrunde

 

Die AV hatte sich auf die Lohnverhandlungen 2008/2009 vorbereitet und war sich über Vorgehensweise und Inhalt der Forderungen einig. Leider wurden hier wir auf dem falschen Fusse erwischt: Noch bevor wir unser Begehren einreichen konnten, verkündete die Firma die Nullrunde. Aus den ersten Lohnverhandlungen für den Einzelarbeitsvertrag in der Geschichte der Clariant wurde die erste Nullrunde für den EAV in der Geschichte der Clariant.

 

Am 3.12.2008 hat die AV (d.h. die im 2008 gewählte EAV-Angestelltenvertretung) mit einer internen Mitteilung auf die Nullrunde reagiert. Die Reaktion des AVCS-Vorstands zusammen mit den Angestellten Schweiz erfolgte extern mit einer Medienmitteilung. Wir haben unsere Feststellungen und die zentralen Forderungen bei der Firma deponiert.

 

  •  

 

 

 

Zur AV

 

Die AV, also die Angestelltenvertretung für alle EAV-Mitarbeiter bei allen Clariant-Gesell schaften in der Schweiz, wurde am 1.9.2008 gewählt. Nach der Validierung hat sich die AV konstituiert und sofort ihre Arbeit aufgenommen. Hier an dieser Stelle möchte sich die AVCS noch einmal für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken, denn gewählt wurden alle sieben AVCS Kandidierenden (Regine Neu, Markus Gisler, Heinz Waldmeier, Gert Ruder, François Schlessinger, Dirk Korngiebel und Jürg Storrer).

 

Was hat die AV bisher getan und / oder erfahren?

 

Neben den monatlichen Besprechungen mit der Delegation der Geschäftsleitung (u.a. Country-President A . Meile und HR-Chef S. Christen) waren wir schon im September unter ausserordentlichem Zeitdruck mit der Vernehmlassung zumArbeitszeit- und Absenzenreglement beschäftigt. Aufgrund unserer Interventionen wurden einige Punkte berücksichtigt, die direkt in die vor kurzem verteilten Reglemente einflossen. Andere Punkte bedürfen vermutlich noch einer gewissen Nachbesserung oder aber mindestens einer genauen Instruktion der verantwortlichen Linienvorgesetzten. Die AV bleibt am Ball und bittet um allfällige Rückmeldungen zu diesen Reglementen.

 

Die AV wurde auch über den Stellenabbau, der mit dem Projekt AVA im Werk Muttenz verbunden war, informiert. Wenigstens waren mit dieser Aktion keine Kündigungen sondern nur Frühpensionierungen und vorgezogene Frühpensionierungen verbunden. Dabei sind wir uns wohl bewusst, dass auch hier unangenehme finanzielle Situationen für einzelne Betroffene entstehen können und wir setzen uns für Härtefälle ein.

 

Rechtzeitig und auch gut begründet wurden wir über die „organisatorischen Massnahmen über die Festtage“ orientiert. Die aktuelle Auftragslage Ende 2008 hat Clariant veranlasst, in den meisten Betrieben, früher als vorgesehen, die Produktion einzustellen und durch das Personal Ferien-, Kompensationszeit-, und Überzeitsaldi kompensieren zu lassen.

 

 

Was ist für die AV noch ausstehend?

 

Noch hat die AV keine Plattform um, alle Clariantmitarbeiter über ihre Aktivitäten zeit- und situationsgerecht informieren zu können. Dazu sind wir beim Country-Präsidenten A. Meile und dem HR-Chef S. Christen bereits vorstellig geworden. AV und AVCS würden sehr wohl das Einrichten einer Intranetseite wie auch die Publikationsmöglichkeit in der Palette aktuell begrüssen. Wir haben hier unsere Wünsche deponiert und schauen der weiteren Entwicklung mit Interesse entgegen.

 

in eigener Sache, zur AVCS

 

Sie alle, als unsere Mitglieder sind unser Rückhalt und unsere Stütze, die wir in all unserem Tun als Verein AVCS, aber auch als gewählte Vertreter der AVCS in der AV benötigen. Das ist und bleibt so, auch wenn wir nun, nach der Wahl der AV die Aufgabenteilung etwas anders gestaltet haben.

 

Was ist damit gemeint? Ganz einfach die AVCS und damit ihr, alle Mitglieder, seid mitverantwortlich für uns und unser Tun, denn die höchste Instanz ist und bleibt die Generalversammlung. Die AVCS-Vertreter innerhalb der gewählten Angestelltenvertretung sind und bleiben der AVCS verpflichtet, sie erledigen ihre Aufgaben gemäss Treu und Glauben stets im Sinne der AVCS. Neu ist lediglich, dass die AV und damit die gewählte Vertretung alleiniger Ansprechpartner für die Firma ist.

 

Personelles in der AVCS

 

Innerhalb des AVCS-Vorstandes haben wir zwei Vakanzen zu beklagen. Auf Ende September hat uns unser Webmaster Jean Pierre Zeyer verlassen. Auf Ende 2008 geht auch AVCS-Kassier und AV-Mitglied Heinz Waldmeier. Beide verlassen nicht nur den AVCS-Vorstand, nein auch gleich die Clariant. Leistungsträger (vgl. oben) sind auch anderswo begehrt!

 

 

 

 

Gerne geben wir interessierten Personen weitere Auskünfte. Melden Sie sich!

 

AVCS und AV benötigen einen möglichst grossen Rückhalt unter den Mitarbeitern, Wir brauchen mehr AVCS-Mitglieder. Helfen Sie uns dabei, werben Sie Neumitglieder, geben Sie z.B. dieses Schreiben weiter. Ein Anmeldeformular befindet sich auf der Rückseite.

 

 

Besten Dank!

 

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Festtage und alles Gute zum neuen Jahr

 

 

 

Muttenz ,  21. Dezember 2008, die AVCS-Vizepräsidenten

 

Gert Ruder                 Markus Gisler

 

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Mi

03

Dez

2008

Nullrunde bei Clariant - Angestellte erwarten Erhaltung der Arbeitsplätze

Für die Clariant-Mitarbeitenden wird es 2009 keine Lohnerhöhung geben. Die Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz und die Angestellten Schweiz fordern im Gegenzug die Clariant-Führung auf, mittelfristig schmerzhafte Restrukturierungen zu vermeiden und den Sozialplan zu verlängern.

Seit dem 1. September haben die Mitarbeiter der Clariant in der Schweiz eine gewählte Angestelltenvertretung für die Mitarbeiter im Einzelarbeitsvertrag (EAV). Diesen Winter hätten die ersten Lohnverhandlungen für den EAV in der Geschichte der Clariant stattfinden sollen. Doch die Premiere fand nicht statt. Stattdessen wird es zur ersten Nullrunde in der Geschichte von Clariant kommen: Am 3.12.2008 orientierte die Clariant-Geschäftsleitung darüber, dass das Unternehmen die Lohnrunde für 2009 aussetzen wird. Die Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz, AVCS, und die Angestellten Schweiz nehmen von diesem Lohnstop mit Bedauern zur Kenntnis. Die Massnahme von Clariant kommt angesichts der momentan schwierigen wirtschaftlichen Situation für sie nicht unerwartet. Für die AVCS und die Angestellten Schweiz hat nun der Erhalt der Clariant-Arbeitsplätze oberste Priorität. Sie erwarten vom Clariant-Management, dass es mit der geplanten Nullrunde mittelfristig auf weitere schmerzhafte Schnitte verzichtet. In diesem Zusammenhang unterstützen der AVCS und die Angestellten Schweiz auch die Kernforderung der Arbeitnehmervertretung: eine Verlänge rung des derzeit gültigen Sozialplans bis Ende 2012. Die Clariant-Angestellten vertretung wird allen von allfälligen Reorgani sationen betroffenen Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zusätzlich stehen den AVCS-Mitglie dern die Arbeits-Rechtsschutzversicherung und die Rechtsauskunft der Ange stellte Schweiz zur Verfügung. 

Für Rückfragen: 
Angestelltenvereinigung AVCS, Dr. Markus Gisler, Vizepräsident, Tel. 079 264 76 58 
Angestellte Schweiz, Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation, Tel. 044 360 11 21, Natel 076 443 40 40

 

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Mi

09

Apr

2008

Vorankündigung 13. ordentliche Mitgliederversammlung

Gemäss unseren Statuten geben wir Ihnen den Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung bekannt:

Mittwoch 16. April 2008, 16:15 Uhr

Auditorium, Bau 904 EG

Anträge zuhanden der Mitgliederversammlung sind bis spätestens fünf Wochen vorher, d.h. am Mittwoch den 12.März 2008 an den Vorstand einzureichen.

Die Traktandenliste und das Protokoll der 12. ordentlichen Mitgliederversammlung wird Ihnen 2 Wochen vor der Versammlung zugestellt.

Eingeladen sind alle Akivmitglieder und solche, die gerne Mitglied werden möchten. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

 

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Di

15

Jan

2008

Brief an unsere Mitglieder

Liebe Mitglieder, Der AVCS-Vorstand wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen alles Gute im neuen Jahr. Wir möchten Sie mit diesem Schreiben über ein Begehren informieren, dass der AVCS-Vorstand bei der Firma deponierte und Ihnen hiermit weitere Details zum Thema mitteilen. 1.         Zuerst das Wichtigste in Kürze Gestützt auf Artikel 5 des Mitwirkungsgesetzes wünscht der Vorstand der Angestell ten vereinigung Clariant Schweiz (AVCS) von der Firma die Einrichtung einer gewählten Arbeitnehmer vertretung (AV) für die Mitarbeiter im Einzelarbeitsvertrag (EAV). Im Laufe des vergangen Jahrs fanden dazu Verhandlungen zwischen der Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS) und der Firma statt.  Was würde sich mit einer gewählten Arbeitnehmer vertretung (AV) ändern?

  AVCS AV
  Verein (jetziger Zustand) gewählte Arbeitnehmervertretung(zukünftiger Zustand)
rechtliche Grundlagen Verein nach Obligationenrecht,interne Verein barungen Vertretung nachMitwirkungs gesetz, interne Vereinbarungen
Vertretung EAV AVCS-Vereinsvorstand gewählte Arbeitnehmervertretung
Wahlgremium(Stimmrecht) nur Vereinsmitglieder(ordentliche Vereinsgeneralversammlung, GV) alle EAV-Mitarbeiter dürfen wählen
Kompetenzen/
Macht der Vertre tung
geringer als Betriebskommission, (z.B. keine Freistellung, keine Salärverhandlungen) deutlich verbesserte Rechte, etwa vergleichbar mit Betriebskommission
Rolle der AVCS Vertretung aller EAV-Mitarbeiter Interessengruppe  innerhalb EAV-Mitarbeiter

 Eine gewählte Arbeitnehmervertretung (AV) auf Grund der vom AVCS mit der Firma ausgehandelten Dokumente, brächte eine Reihe deutlicher Verbesserung der Kompetenzen für die Vertretung der Mitarbeiter im Einzelarbeitsvertrag EAV, und würde auch die bis jetzt vorhandene, aus unserer Sicht störende Bevorzugung der Betriebskommission (BK) korrigieren.Vor der Durchführung von Wahlen wird die AVCS bis zum 15. Februar 2008 100 Unterschriften von EAV-Mitarbeitern beibringen. Bei Zustandekommen werden die neuen, verbesserten Vereinbarungen mit der Firma unterzeichnet und Wahlen durchgeführt. In diesem Fall wird die 
AVCS an ihrer ordent lichen Generalversammlung der AVCS vom 16. April 2008 ihre Kandidaten für die gewählte Arbeitnehmervertretung (AV) bestimmen. Die AVCS wird auch nach der Einführung einer  gewählten Arbeitnehmer vertretung weiter bestehen und will innerhalb der AV eine aktive Rolle als Interessenvertreterin spielen.   

2.         Eine gewählte EAV-Arbeitnehmervertretung (AV) – ein langjähriges AVCS-PostulatZurzeit wird die Vertretung der EAV-Mitarbeiter durch einen Verein, die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS) wahrgenommen. Der Vereinsvorstand wird von der Generalversammlung, also von den Vereinsmitgliedern gewählt. Nicht-AVCS-Mitglieder haben kein Stimmrecht.  Die AVCS vertritt aber die Interessen aller Mitarbeiter im Einzelarbeitsvertrag (EAV), auch die der Nicht-AVCS-Mitglieder. Diese hergebrachte und auch in der Clariant seit Anbeginn praktizierte Vertretung der Angestellten im Einzelarbeitsvertrag (EAV) durch einen Verein ist seit 1994 eigentlich überholt und nicht mehr ganz zeitgemäss und birgt je länger je mehr Legitimationsprobleme. Seit dem Inkrafttreten des Mitwirkungsgesetzes gilt eigentlich die von allen Mitarbeitern gewählte Arbeitnehmer vertretung (AV) als das vom Gesetz vorgesehene Modell. Schon bei unserer Mitgliederumfrage in den 90-er Jahren hatten die Teilnehmer eine gewählte Arbeitnehmervertretung (AV) mehrheitlich für wün schenswert befunden.  Wir hatten danach zu diesem Zweck auch Verhandlungen mit der Firma aufgenommen. Aber die Zeit war noch nicht reif. Der Vorschlag der Firma folgte haarscharf dem gesetzlichen Minimum und lag weit hinter dem damals schon lange Erreichten zurück. Dies bewog uns dann im Jahr 1998 die ganze Übung abzubrechen. In der Zwischenzeit weht aber ein frischer Wind in der Personalabteilung und wir beschlossen, es erneut zu probieren. Im Januar 2007 fanden erste informelle Gespräche mit unserer damaligen Personalchefin statt. Die darauf folgenden Treffen mit der Firma, sie  fanden in einer freundlichen und konstruktiven Atmosphäre statt, zogen sich über das ganze Jahr hin und wurden nur im Spätherbst durch die nötig gewordenen Sozialplanverhandlungen unterbrochen. Als Ergebnis dieser Besprechungen resultierten, die Übereinstimmung im weiteren Vorgehen sowieunterschriftsreife Dokumente. Diese regeln die,  gegenüber dem derzeitigen Stand deutlich verbesserten Informations-, Mitsprache- und Mitentscheidungsrechte für eine allfällige gewählte Arbeitnehmer vertretung (AV). Die AVCS fasst das von der Firma gezeigte Entgegenkommen in dieser Sache als Anerkennung für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit auf. 3.         Wie soll die Einführung der gewählten Arbeitnehmervertretung (AV) ablaufen? 3.1       Zuerst wird der Rückhalt abgeklärt: Zum Start braucht es 100 gültige Unterschriften  Die Firma verfolgt das Projekt aber nur dann weiter, wenn bei den EAV-Mitarbeitern dafür auch genügend Interesse vorhanden ist, d.h. wenn bis zum 15. Februar mindestens 100 Unterschriften für das Projekt beigebracht werden können. Die AVCS wird diese Unterschriften sammeln.

Wer kann dafür unterschreiben? Alle Mitarbeiter bei der Clariant in der Schweiz (CPS, CSS und CLI), die in ungekündigter Stellung im Einzelarbeitsvertrag EAV angestellt sind.
Wer darf nicht unterschreiben? Alle Mitarbeiter im Gesamtarbeitsvertrag GAV, sie werden heute schon durch die Betriebskommission, BK vertreten, sowie die Executives.

  • Erwachsen mir Nachteile, wenn ich dafür unterschreibe? Nein! Die Firma unter­stützt das Projekt wohlwollend; die Namen der Unterzeichnenden werden von Human Resources vertraulich gehandhabt und sind durch das Mitwirkungsgesetz geschützt.
  • Was passiert, wenn keine 100 Unterschriften zusammenkommen? Erst einmal nicht viel; es wird keine gewählte Arbeitnehmervertretung AV installiert, die Vertretung der EAV-Mitarbeiter wird weiterhin durch die heutige Angestelltenvereinigung AVCS wahr genom men und es werden aber mindestens drei Plätze im AVCS-Vorstand frei!

 3.2       Die AV-Wahlen Sind diese Unterschriften beigebracht, werden die, von der AVCS mit der Firma ausge han del ten Dokumente unterzeichnet und treten in Kraft. Die Firma bestimmt eine Wahlkommission und setzt den Termin für die Wahlen fest. DasWahlprozedere wird im Wahlreglement im Detail geregelt. Dennoch kurz das Wichtigste:  

  • Es gibt einen Wahlkreis, die Arbeitnehmervertretung hat sieben Mitglieder, darunter mindestens eine Frau und konstituiert sich selbst.
  • Wer ist wahlberechtigt? Alle Mitarbeiter bei der Clariant in der Schweiz (CPS, CSS und CLI), die in ungekündigter Stellung im Einzelarbeitsvertrag EAV angestellt sind.
  • Wer ist wählbar? Alle Wahlberechtigte, deren Wahlvorschläge von 15 nicht kandidierenden Wahlberechtigten unterschrieben wird und die sich bereit erklären, eine allfällige Wahl auch anzunehmen.
  • <![endif]> Die AVCS nimmt teil. Die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS) wird als Interessengruppe an der Wahl zur AV teilnehmen. Die Kandidaten der AVCS werden von der ordentlichen Generalversammlung der AVCS vom 16. 4. 2008 bestimmt.
  • <![endif]> Nach Einreichen der Wahlvorschläge werden die Wahllisten versandt und die Wahlen durchgeführt.

  4.         Warum werde ich als AVCS-Mitglied erst jetzt vom Vorstand informiert? Die Verhandlungen mit der Firma dauerten beinahe das ganze Jahr 2007. Für uns war die Vertraulichkeit aus folgenden Gründen eminent wichtig: 

  • Wir wollen zwar eine gewählte Arbeitnehmervertretung AV, aber nicht um jeden Preis. Wenn man solche Verhandlungen schon vor Beginn ankündigt, weckt man sehr grosse Erwartungen. Wir wussten am Anfang nicht, was am Schluss herauskommen würde und wollten ohne Erfolgszwang und Zeitdruck verhandeln. Bei ungenügendem Ergebnis hätten wir die Sache ohne grossen Prestigeverlust abblasen können.
  • Wir wollten unsere eigenen Ziele einbringen. Wir vom AVCS-Vorstand hatten im Vorfeld für die Vorbereitung viel Energie, Zeit und Engagement in dieses Projekt gesteckt; nun wollten wir auch die Früchte für den Verein ernten. Wir wollten diese Verhandlungen mit der Firma ungestört führen und unsere eigenen Vorstellungen einbringen können.
  • Wir wollten keine Trittbrettfahrer unterstützen. Wir von der AVCS sind nicht die einzigen, die Interesse an einer gewählten Arbeitnehmervertretung haben. Zumindest in der Vorbereitungszeit wollten wir keine „schlafenden Hunde“ wecken.

 Wir wollten zuerst alles fertig organisiert und festgelegt haben und den offiziellen Startschuss erst danach abfeuern, deshalb konnten wir leider nicht früher informieren. 5.         Warum soll ich auch nachher weiterhin AVCS-Mitglied bleiben? Nach der Einführung der gewählten Arbeitnehmervertretung (AV) wird diese dann auch der Gesprächspartner der Geschäftleitung. Die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS) will als Interessengruppe mit angepassten Kompetenzen und Rechten in Firma weiter bestehen und sieht sich als Ort der Meinungsbildung für die Arbeit in der gewählten Arbeitnehmer vertretung (AV). 
Wir von der AVCS verstehen uns als Garant für eine lösungsorientierte und sachbezogene Politik und wehren uns seit Anbeginn gegen firmenexterne EinflussnahmenUnser Ziel ist eine starke AVCS und eine starke Vertretung von AVCS-Kandidaten in einer zukünftigen gewählten Arbeitnehmervertretung (AV).  Darüber hinaus bleiben als weitere Aufgaben der AVCS:  

  • die Suche nach passenden Kandidaten für die gewählte Arbeitnehmervertretung(AV), den Stiftungsrat der Pensionskasse (PK) und etwaiger Arbeitsgruppen,
  • die Betreuung und Schulung der Mitglieder,
  • die Organisation von Anlässen und Rabatten.

 Alle AVCS-Mitglieder haben weiterhin Anrecht auf die kostenlose Rechtsauskunft bei unserem Dachverband, der „Angestellte Schweiz“ und kommen in den Genuss der, im Mitgliederbeitrag enthaltenen, kostengünstigen Arbeitsrechtschutz-Versicherung.  6.        Zusammenfassung Die Einführung einer gewählten Arbeitnehmer vertretung (AV) ist nach Ansicht des AVCS-Vorstandes wichtig und nötig und bietet die Chance für eine moderne und zeitgemässe Vertretung aller Arbeitnehmer im Einzelarbeitsvertrag (EAV). Die von uns mit der Firma ausgehandelten Dokumente erlaubten eine deutliche Verbesserung der Kompetenzen. Es ist nach unserer Ansicht für die Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS) wirklich wichtig,

  • dass Sie als AVCS-Mitglied unseren Vorstoss für die Installation der gewählten Arbeitnehmervertretung AV mit ihrer Unterschrift unterstützen und dass möglichst viele, aber mehr als 100 Unterschriften dafür zusammen kommen, bitte benutzen Sie den beiliegenden Unterschriftenbogen!
  • dass Sie als AVCS-Mitglied bei allfälligen Wahlen die, von der ordentlichen Generalversammlung der Angestelltenvereinigung Clariant Schweiz (AVCS) gekürten Kandidaten unterstützen
  • und last but not least, dass Sie dem Verein auch weiterhin die Treue bewahren.

 Nur eine starke AVCS und eine starke Vertretung von AVCS-Kandidaten in einer neuen gewählten Arbeitnehmervertretung (AV) bieten Gewähr für eine berechenbare und  kontinuierliche Politik, die sich weiterhin nach den Bedürfnissen der Clariant-Mitarbeiter und nicht nach externen Prioritäten richtet. Der Vorstand ist überzeugt, dass mit der sich nun abzeichnenden Entwicklung ein grosser Schritt in die richtige Richtung getan werden kann. Wir danken jetzt schon für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen alles Gute.   Mit freundlichen Grüssen, für den AVCS-Vorstand:                        

Gert Ruder Markus Gisler Heinz Waldmeier

 

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Di

06

Nov

2007

Clariant will in der Schweiz 100 Stellen abbauen

Die AVCS will grösstmögliche Sozialverträglichkeit

Mit heutigem Datum kommunizierte die Clariant ihre Absicht, in der Clariant International in der Schweiz 100 Stellen abzubauen. Die Angestelltenvereinigung der Clariant in der Schweiz AVCS ist bestürzt und besorgt, dass nun eine weitere, dermassen massive Reduktion von Arbeitsplätzen stattfinden soll. Nach unseren Verständnis werden mit dieser neuen Reorganisation einige Ecksteine aus dem kaum richtig operativen „Clariant Performance Improvement Programm“ (CPIP) völlig neu positioniert.

Noch ist nicht bekannt, wer die Betroffenen sein werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass davon nun auch Kolleginnen, Kollegen und natürlich deren Familien betroffen sein könnten, die unlängst im Zusammenhang mit dem CPIP Projekt aus dem Rhein-Main Gebiet in die Schweiz umgezogen sind. Sollte das Tatsache werden, wäre dies wirklich schwer zu verstehen.

Die Personalvertretungen wurden im Voraus informiert und sind auch zu Sozialplan-verhandlungen eingeladen worden. Die AVCS bedauert, dass solche Abbaumassnahmen als nötig erachtet wurden und weist auf die Notwendigkeit menschlicher und partnerschaftlicher Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hin. Die AVCS wird sich mit aller Kraft für die Interessen der Betroffenen einsetzen.

Wir fordern die Firma auf, wirklich alle Möglichkeiten (Frühpensionierungen, Jobrochaden, Installation eines internen Stellenpools etc.) auszuschöpfen, damit möglicht wenige Entlassungen ausgesprochen werden müssen.

Der AVCS-Vorstand ist für alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen da. Zusätzlich stehen den AVCS-Mitgliedern die Arbeits-Rechtschutzversicherung und die Rechtsauskunft der Angestellte Schweiz zur Verfügung.

Der AVCS Vorstand

Für Rückfragen: 
Angestelltenvereinigung Clariant (AVCS),

Gert Ruder, Vizepräsident, Tel. 061 469 64 42, Mobil 079 318 76 59
Markus Gisler,, Vizepräsident, Tel. 061 469 79 97, Mobil 079 264 76 58

 

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Di

10

Apr

2007

Vorankündigung 12. ordentliche Mitgliederversammlung

Gemäss unseren Statuten geben wir Ihnen den Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung bekannt:

Mittwoch 25. April 2007, 16:15 Uhr,

Cafeteria Muttenz, Bau 906

Anträge zuhanden der Mitgliederversammlung sind bis spätestens fünf Wochen vorher, d.h. am Mittwoch den 21.März 2007 an den Vorstand einzureichen.

Die Traktandenliste und das Protokoll der 11. ordentlichen Mitgliederversammlung wird Ihnen 2 Wochen vor der Versammlung zugestellt.

Eingeladen sind alle Akivmitglieder und solche, die gerne Mitglied werden möchten. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

 

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Di

13

Jun

2006

Aus dem Clariant EWC

Vom 12. bis 14. Juni hat der EWC in Amsterdam seine jährliche Plenarsitzung durchgeführt. Es darf an dieser Stelle festgehalten werden, dass der soziale Dialog zwischen den Mitarbeitervertretern und dem Management nun wirklich Fortschritte gemacht hat. Das zeigt sich auch durch die Tatsache, dass in Amsterdam die Europäischen Sozialcharta Clariant unterzeichnet wurde. Ein Projekt, das vor nun vier Jahren aus den Reihen des EWC Plenums angestossen wurde und eben im sozialen Dialog zu einem guten Abschluss gefunden hat. Wir werden in unserem nächsten Flash darüber berichten.

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Di

02

Mai

2006

Sitzung & Satzung

Die diesjährige Jahresversammlung am 3. Mai sprengte alles bisher
Dagewesene: Mit 32 Mitgliedern - gegenüber 22 im Vorjahr - und 4 Gästen
hatte sich die Zahl der Teilnehmer fast um 50% erhöht. Prozentual und
absolut gesehen ein echter Erfolg. Zum Glück waren wir auch Apéro-mässig
auf diesen Andrang vorbereitet und niemand musste hungern. Aber das nur am
Rande...

Wie allgemein bekannt, ging es an diesem Tag um eine wesentliche
Entscheidung: den Beitritt zur neuen Arbeitnehmervertretung "Angestellte
Schweiz" - oder eben nicht. Dieser Antrag wurde dann einstimmig genehmigt.
Und damit alles richtig in die Landschaft passt, haben wir zunächst die
Statuten entsprechend geändert. Auch in diesem Sinne war die Versammlung
tatkräftig und wegweisend.

Das neue Clariant-Bonus-System - allgemein ein "heisses Eisen" - wurde von
den Mitgliedern der Geschäftsleitung kommentiert und unsere Kritikpunkte
angehört. Dieses Thema werden wir weiter verfolgen.

Alle Details der Jahresversammlung stehen dann wie immer im Protokoll.

 

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Di

14

Mär

2006

Vorankündigung 11. ordentliche Mitgliederversammlung

Gemäss unseren Statuten geben wir Ihnen den Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung bekannt:

Mittwoch 3. Mai 2006, 16:15 Uhr,

Cafeteria Muttenz, Bau 906

Anträge zuhanden der Mitgliederversammlung sind bis spätestens fünf Wochen vorher, d.h. am Mittwoch den 29.März 2006 an den Vorstand einzureichen.

Die Traktandenliste und das Protokoll der 10. ordentlichen Mitgliederversammlung wird Ihnen 2 Wochen vor der Versammlung zugestellt.

Eingeladen sind alle Akivmitglieder und solche, die gerne Mitglied werden möchten. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

 

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Mo

16

Jan

2006

Angestellte Schweiz

Am Samstag den 14.Januar 2006 hat in Luzern unter Beisein von einiger
Politprominenz die Gründungsvesammlung der neuen Organisation
"Angestellte Schweiz" stattgefunden. Diese Organisation ist aus einer
Fusion des VSAM und des VSAC entstanden, die sich damit aufgelöst haben.

Die Mitglieder der AVCS werden an ihrer ordentlichen
Mitgliederversammlung am 3.Mai 2006 darüber zu beschliessen haben ob
sie, mit allen bekannten Konsequenzen dieser neuen Organisation
"Angestellte Schweiz" angehören wollen oder nicht.
Weitere Detailinformationen zu "Angestellte Schweiz" für unsere Mitglieder
folgen im flash 1/06.

 

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So

05

Jun

2005

Die Sache mit der Ehre und den Ämtern

Die Sache mit der Ehre und den Ämtern

Es gibt Ehrenämter, da gibt es dann Ehre. Nein ehrlich. Das sind die, die viele gerne inne hätten, die aber oft auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte von ein und derselben Person besetzt (blockiert?) werden. Und dann übernimmt es der Sohn oder die Tochter oder der Enkel. Nicht wegen der Befähigung zu diesem Amt. Eher wegen der Ehre. Vielleicht auch wegen der Macht und dem Ansehen und der Tradition und und und.

Und dann gibt es die Ehrenämter, da gibt es dann echte Arbeit und Verantwortung. Ja ehrlich! Und solch ein Amt wurde soeben neu besetzt. Gemeint ist das so genannte Steering Committee des European Work Council (EWC). Das ist der Europäische Betriebsrat und Steering Committee ist der Lenkungsausschuss dieses Gremiums. Wobei Steering Committee wirklich Ehrfurcht einflössend klingt, während Lenkungsausschuss durchaus auch etwas mit Seifenkistenrennen zu tun haben könnte. Vielleicht sind es die vielen emms und tees und ees. Aber das nur so am Rande.

 

 

Der EWC hat also am 7. und 8. Juni in Fürigen
am Vierwaldstättersee die Jahressitzung gehalten
und die ordentlichen Mitglieder 
des Steering Committees gewählt:
Miguel Aparicio (Vizepräsident, Spanien), 
Karl Hugo Schmicking (Deutschland),
Philippe Grenier (Frankreich) und last but not least
Gert Ruder, unser Vizepräsident, der somit die
Interessen der Angestellten der Schweiz (Das sind wir!)
bestens vertreten kann.

 

 

 

                                                                      Gert Ruder: Neues Mitglied im  Steering Committee des EWC

 

Wir von der AVCS finden: Hier wird jemandem ein Ehrenamt zuteil, der im Ehrenamt eher das Amt sieht als die Ehre. Und weil letztere so oft auf sich warten lässt, wollen wir ihm ein wenig davon zukommen lassen und ihm herzlich gratulieren!

Die Fusion von VSAC und VSAM (wir berichteten darüber mehrfach im FLASH) hat eine weitere Etappe zurückgelegt: Am 25. Juni haben die Delegierten beider Verbände dem Fusionsvertrag zugestimmt. Der Gründung der neuen Organisation „Angestellte Schweiz“ am 14. Januar 2006 steht nun nichts mehr im Wege. Wir, die AVCS, werden in unserer nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung 2006 darüber entscheiden, ob wir dieser Organisation in Zukunft angehören möchten.

 

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Fr

19

Nov

1999

Clariant will 10% der Stellen streichen

Clariant hat bekannt gegeben, in den nächsten vier Jahren zahlreiche Standorte zu schliessen und bis 2009 weitere 10% der Stellen abzubauen. Der Vorstand der Angestelltenvereinigung der Clariant in der Schweiz (AVCS) und die Angestellten Schweiz sind betroffen, dass nun schon wieder Arbeitsplätze bei Clariant verloren gehen werden.

Noch weiss man nicht, welche Auswirkungen der geplante Abbau auf die Standorte in der Schweiz haben wird. Der AVCS und die Angestellten Schweiz sind der Überzeugung, dass die im Rahmen des „Clariant Performance Improvement Program“ (CPIP) eingeleiteten und durchgeführten einschneidenden Massnahmen genügen sollten, die Wettbewerbsfähigkeit der Clariant in der Schweiz mittelfristig zu sichern. Sie können sich derzeit keinen weiteren Stellenabbau in der Schweiz vorstellen, ohne dass die schnellen und effizienten internen Abläufe massiven Schaden nähmen.

Sollte wider Erwarten auch in der Schweiz ein erneuter Stellenabbau ins Haus stehen, erwarten der AVCS und die Angestellten Schweiz vom Unternehmen die Erneuerung des letzten, noch gültigen Sozialplans. Zudem wäre ein interner Stellenpool zu installieren. Um die konkreten Folgen für die Angestellten in der Schweiz zu erfahren, such die AVCS umgehend das Gespräch mit der Geschäftsleitung der Clariant.

Für Rückfragen:

Angestelltenvereinigung Clariant (AVCS), Gert Ruder, Vizepräsident, Tel. 061 469 64 42

Angestellte Schweiz, Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation, Tel. 044 360 11 21, Mobil 076 443 40 40

 

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